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Umwelt- und Ressourcentechnologie, Bachelor of Science (B.Sc.)

Zu den drängenden globalen Herausforderungen zählt der Schutz globaler Ökosysteme bei gleichzeitiger Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Rohstoffen und Energie. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen müssen dringend umweltverträgliche und gleichzeitig wirtschaftlich sowie sozial tragbare Lösungen gefunden werden. Hierfür ist technischer Sachverstand ebenso notwendig wie die Einbeziehung von Kenntnissen und Methoden anderer umwelt- und ressourcenrelevanter Wissenschaften (Naturwissenschaften & Sozialwissenschaften). Nur so können sinnvolle Lösungen für Probleme im Umwelt- und Klimaschutz und bei der Rohstoffversorgung entwickelt werden. Der geplante Bachelorstudiengang „Umwelt- und Ressourcentechnologie“ (kurz URT) trägt diesen Tatsachen Rechnung. 

Profil des Studiengangs​

Der Bachelorstudiengang „Umwelt- und Ressourcentechnologie“ (URT) hat einen klaren ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt, aber er integriert und vermittelt auch Fertigkeiten anderer umwelt- und ressourcenrelevanter Fachdisziplinen. Daher erlernen die Studierenden im interdisziplinären Studienanteil geowissenschaftliche Fächer, die von der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften für die Studierenden des Studiengangs URT eigens ausgesucht und zugeschnitten wurden. Die Studierenden bekommen so nicht nur Einblicke in die wissenschaftliche und gleichzeitig praxisnahe Entwicklung von innovativen technischen Lösungen im Bereich des Umweltschutzes und der Rohstoffsicherung, sondern werden auch befähigt, diese in einem ökologischen bzw. gesellschaftlichen Gesamtkontext zu bewerten. Der Besuch der geowissenschaftlichen Lehrveranstaltungen wird auch zu einem engen Kontakt mit den Studierenden der Studiengänge Geoökologie und Geographie führen und damit die interdisziplinäre Arbeits- und Denkweise (auf beiden Seiten) begünstigen und verstärken.

Aufbau des Studiengangs

Die Studierenden erhalten zunächst eine breitangelegte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung einschließlich der Vermittlung der mathematisch-natur­wissen­schaftlichen Grundlagen. Ausgehend von dieser methodischen Basis vertiefen die Studierenden in drei ingenieurwissenschaftlichen Pflichtbereichen verfahrenstechnische, werkstofftechnische und energietechnische Aspekte. Darüber hinaus können in einem Wahlbereich weitere Fächer wie Produktionstechnik oder Bionik erlernt werden. Im geowissenschaftlichen Studienteil wird in vier Pflicht- und einem Wahlbereich die Kenntnis der Auswirkungen technischen bzw. menschlichen Handelns auf die Umweltkompartimente Hydrosphäre, Atmosphäre, Boden, Biosphäre vermittelt. Auch   geoökologische Methoden zum Umgang mit bzw. zur Vermeidung von Umweltschäden und einer nicht-nachhaltigen Nutzung von Ressourcen werden behandelt. Das Berufspraktikum (sieben Wochen während des Studiums und als Empfehlung sechs Wochen vor Beginn des Studiums) rundet die Ausbildung ab. Es kann wahlweise in einem Industriebetrieb, Ingenieurbüro oder auch in einer Behörde durchgeführt werden. Außerdem steht das Zusatzstudium Umweltrecht für die Studierenden offen.

Berufliche Perspektiven

Der Bedarf an Ingenieuren ist national und international nach wie vor sehr hoch. Dies gilt auch für die Wachstumsbereiche Umweltschutz, Rohstoffversorgung bzw. Ressourcensicherung. Durch den erfolgreichen Abschluss erwerben die Absolventinnen und Absolventen Qualifikationen für vielfältige berufliche Tätigkeiten in Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden

Beispiele für den Bereich der Wirtschaft und Industrie:

  • Rohstoff- und Grundstoffindustrie, chemische Industrie und Anlagenbau
  • Betriebe der Energieversorgung, Wassergewinnung und -aufbereitung, Abfallverwertung
  • Abteilungen des Immissions- und Umweltschutzes von Industrieunternehmen
  • Recycling- und Entsorgungswirtschaft, Sanierungsunternehmen
  • Ingenieur- und Planungsbüros, Umweltschutzdienstleister

Beispiele für den Bereich öffentlicher Dienst und Forschungseinrichtungen:

  • umweltbezogene Tätigkeiten in Verwaltungen (Stadt, Land und Bund)
  • Umweltämter, Naturschutzbehörden, Gewerbeaufsicht, Umweltüberwachungsbehörden
  • Forschungsinstitute (Universitäten, Max-Planck-Institute, Leibniz-Einrichtungen etc.)

Weiterführende Studienperspektiven (konsekutive Masterstudiengänge)

Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelors URT können an der Universität Bayreuth im auf vier Semester angelegten (in Planung befindlichen) Masterstudiengang „Umwelt- und Ressourcentechnologie“ den „Master of Science“ erwerben. Alternativ zu diesem unmittelbar konsekutiven Masterstudiengang besteht an der Uni Bayreuth aber auch die Möglichkeit den Masterabschluss in den bereits bestehenden Masterstudiengängen „Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik“, „Energietechnik“, „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik“ oder „Geoökologie“ zu erhalten.

Allgemeine Studiengangsinformationen

StudienabschlussBachelor of Science (B.Sc.)
StudienbeginnWintersemester
Einschreibungsfrist (Deutsche und EU-Bürger)April bis Oktober
zur Einschreibung
Bewerbungsfrist (Nicht-EU-Ausländer)15. Juli (Wintersemester)
Bewerbungsportal Campus Online
Zulassungsvoraussetzungallgemeine bzw. einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder berufliche Qualifikation
Sprachkenntnisse: Deutsch B2
Zulassungsbeschränkungkeine
Regelstudienzeit6 Semester
VorlesungsspracheDeutsch
StudiengangsmoderationProf. Dr.-Ing. Andreas Jess
FachstudienberatungProf. Dr.-Ing. Andreas Jess
HomepageUmwelt- und Ressourcentechnologie

Weitere Informationen

Verwandte und weiterführende Studiengänge

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