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Viele Hände halten große Holzpuzzelteile zusammen

Unsere Innovationsarchitektur

Die Universität Bayreuth ist ein aktiver Treiber des regionalen Innovationsökosystems. Sie ist u. a. eng mit den anderen Hochschulen in Oberfranken, der Universität Bamberg sowie den beiden Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof, regional ansässigen Forschungszentren, Gründer- und Innovationszentren, den oberfränkischen Kammern, Verbänden, Start-ups und etablierten Unternehmen vernetzt. Oberfrankenweit hat sich ein gut funktionierendes Netzwerk etabliert, indem zahlreiche Akteure im Austausch miteinander stehen und voneinander profitieren.

Das Innovationsökosystem hat sich in den letzten Jahrzehnten u. a. durch erhebliche Investitionen in die Wissenschafts-, Forschungs- und Transferinfrastruktur weiter komplettiert. Sowohl auf dem Campus selbst als auch im direkten Umfeld der Universität Bayreuth (u. a. Fraunhofer-Zentren oder Neue Materialien Bayreuth GmbH) wurden wichtige Forschungs- und Transfereinrichtungen angesiedelt, die von oberfränkischen Unternehmen als Kooperationspartner intensiv gesucht werden.

Startups und etablierte Unternehmen sind heute Teil eines zentralen, eng verbundenen Hubs/ Netzwerks von Akteuren, die alle mit spezifischen Kenntnissen und Fähigkeiten einen positiven Beitrag zur Steigerung der unternehmerischen und regionalen Innovationskraft leisten.

Das Whitepaper stellt das "Bayreuther Modell für Innovationsökosysteme" als praxisnahe Blaupause für den Aufbau regionaler Innovationsökosysteme vor. Mit diesem können Regionen die großen Transformationsherausforderungen unserer Zeit – von Digitalisierung über Dekarbonisierung bis Demografie – in konkrete, lokal verankerte Lösungen übersetzen. Im Zentrum dieses Fallbeispiels steht die Universität Bayreuth mit dem Institut für Entrepreneurship und Innovation als orchestrierende Drehscheibe, die Forschung, Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft systematisch miteinander verbindet.

4 Phasen

Das Bayreuther Modell stellt den Aufbau und Ausbau eines regionalen Innovationsökosystems dar. Die Phasen 1–2 fokussieren sich dabei auf den Aufbau der Kooperation (Initiierung, Motivation und Mobilisierung) und die Phasen 3–4 auf Netzwerkformate, die Generierung von Innovationen und die nachhaltige Verankerung des Ökosystems (Expansion, Kooperation in der Tiefe und nachhaltige Etablierung). 

Gemeinsam innovieren

Ziel ist die Generierung gemeinsamer Innovationen durch kontinuierliche Co-Kreation sowie der Aufbau stabiler, kurzfristig und verlässlich nutzbarer Zugangsmöglichkeiten für Unternehmen zu Innovationsformaten, technischen Infrastrukturen, Innovationsprojekten sowie zu qualifizierten Nachwuchstalenten.

Die technologischen und strukturellen Leistungen des Leistungsportfolios greifen gezielt ineinander: Technologiestrategie, Screening und Benchmarking, der Zugang zu Anlagen, Prototyping sowie die Entwicklung von Organisation und Prozessen (beispielsweise die Einrichtung unternehmensinterner Innovationseinheiten) werden miteinander verknüpft, um die Markteinführungszeit zu verkürzen, Risiken zu minimieren und den Kompetenzaufbau im Unternehmen nachhaltig zu fördern.

Die Universität Bayreuth wird zunehmend als Innovationsmotor und -treiber im regionalen Innovationsökosystem wahrgenommen. Dies unterstreicht die aktuelle Veröffentlichung einer Fallstudie bei HEInnovate, einer Initiative der Europäischen Kommission in Partnerschaft mit der OECD. Bayreuth ist in diesem Jahr die einzige deutsche Hochschule, die eine Fallstudie präsentiert.

Autoren eines Artikels in HEInnovativ

Stärkung regionaler Innovationen

Die Fallstudie mit dem Titel Stärkung regionaler Innovationen: Die Rolle der Universität Bayreuth beim Aufbau des regionalen Innovationsökosystems verdeutlicht die Transferstrategie der Universität Bayreuth: Als Innovationsmotor für Oberfranken etabliert die Universität Bayreuth mit ihrem Institut für Entrepreneurship und Innovation ein eng vernetztes Ökosystem zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei der Transfer von Wissen, Ideen und Technologien, die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, die vielfältigen Transferformate wie Workshops, Beratung und Netzwerkveranstaltungen sowie die aktive Unterstützung von Start-ups sowie Co-Creation-Prozesse mit Unternehmen.

Raumaustattung des Open Innovation Labs mit modularen Möbeln

Raum für Innovation

Das Open Innovation Lab ist das Herzstück der Innovationsinfrastruktur und dient als multifunktionaler und kreativer Raum, der sich für verschiedene Anlässe wie Workshops, Networking-Events, Vorträge oder Innovationssprints flexibel gestalten lässt. Seine modulare Struktur ermöglicht maximale Flexibilität und damit neue Formate der gemeinsamen Entwicklung. Der Raum selbst inspiriert durch seine Gestaltung, die eine Bühne für Keynotes, flexible Sitzbereiche und gut ausgestattete Arbeitsplätze umfasst.

Der neue Podcast des IEI nimmt Sie mit in die Welt regionaler Innovationsökosysteme und zeigt, wie Hochschulen, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam konkrete Lösungen für die großen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen entwickeln. In tiefgehenden, zugleich praxisnahen Gesprächen mit Expertinnen und Machern lernen Sie inspirierende Projekte, Erfolgsgeschichten und Strategien kennen, die Mut machen, die eigene Region aktiv mitzugestalten.

Podcastcover Zeit für Zukunft auf einem Handy

Beyond the Buzzword

Das Phänomen Innovationsökosysteme ist längst in aller Munde. Doch was verbringt sich hinter dem Konstrukt? Aus unserer Sicht ist vor allem die Perspektive entscheidend: Innovationsökosysteme sind nicht im engeren Sinne konstruiert, sondern werden aktiv gestaltet und weiterentwickelt. Innovationsökosysteme sind damit immer auch ein gestalterisches Element. Man kann das gesamte System analysieren – was hochkomplex ist –, doch durch eine bewusst gewählte Perspektive lässt sich diese Komplexität reduzieren und die Funktionsweise besser erschließen. Wir verstehen uns nicht als das Innovationsökosystem selbst, sondern betrachten das System, in dem wir agieren, aus unserer spezifischen Perspektive und binden dabei alle zentralen Akteursgruppen ein. In dem Podcast kommen genau diese zu Wort und berichten aus ihrer Perspektive wie sie ihr Innovationsökosystem erleben und entwickeln.

Überregionaler Austausch

Der Podcast regt zudem den Austausch mit anderen Regionen und Organisationen an und vernetzt diese dabei mit dem IEI. Dadurch ergeben sich für Unternehmen und Startups Zugänge und Einsichten, die sonst unentdeckt geblieben wären. Der Podcast erfüllt zwei zentrale Funktionen: Erstens bietet er tiefere Einblicke in die Mechanismen des regionalen Innovationsökosystems und zweitens erweitert er die Sichtbarkeit über regionale Grenzen hinaus, indem er verschiedene Zielgruppen vernetzt und gemeinsames Lernen fördert.

Das Whitepaper stellt das "Bayreuther Modell für Innovationsökosysteme" als praxisnahe Blaupause für den Aufbau regionaler Innovationsökosysteme vor. Mit diesem können Regionen die großen Transformationsherausforderungen unserer Zeit – von Digitalisierung über Dekarbonisierung bis Demografie – in konkrete, lokal verankerte Lösungen übersetzen. Im Zentrum dieses Fallbeispiels steht die Universität Bayreuth mit dem Institut für Entrepreneurship und Innovation als orchestrierende Drehscheibe, die Forschung, Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft systematisch miteinander verbindet.

4 Phasen

Das Bayreuther Modell stellt den Aufbau und Ausbau eines regionalen Innovationsökosystems dar. Die Phasen 1–2 fokussieren sich dabei auf den Aufbau der Kooperation (Initiierung, Motivation und Mobilisierung) und die Phasen 3–4 auf Netzwerkformate, die Generierung von Innovationen und die nachhaltige Verankerung des Ökosystems (Expansion, Kooperation in der Tiefe und nachhaltige Etablierung). 

Gemeinsam innovieren

Ziel ist die Generierung gemeinsamer Innovationen durch kontinuierliche Co-Kreation sowie der Aufbau stabiler, kurzfristig und verlässlich nutzbarer Zugangsmöglichkeiten für Unternehmen zu Innovationsformaten, technischen Infrastrukturen, Innovationsprojekten sowie zu qualifizierten Nachwuchstalenten.

Die technologischen und strukturellen Leistungen des Leistungsportfolios greifen gezielt ineinander: Technologiestrategie, Screening und Benchmarking, der Zugang zu Anlagen, Prototyping sowie die Entwicklung von Organisation und Prozessen (beispielsweise die Einrichtung unternehmensinterner Innovationseinheiten) werden miteinander verknüpft, um die Markteinführungszeit zu verkürzen, Risiken zu minimieren und den Kompetenzaufbau im Unternehmen nachhaltig zu fördern.

Werden Sie Teil unseres Innovationsökosystems

Profitieren Sie als aktiver Partner im Innovationsökosystem von zahlreichen Vorteilen. Vorteile, die heute die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Institutionen ganz wesentlich beeinflussen.

Ansprechperson

Portrait von David Eder
David Eder

Transfer- & Innovationsmanager

Telefon: 0921 / 55-4726
E-Mail: david.eder@uni-bayreuth.de