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Molekulare Ökologie, Master of Science (M.Sc.)

Der Masterstudiengang „Molekulare Ökologie“ verbindet durch seine besondere Brückenfunktion zwei Profilfelder der Universität Bayreuth: „Ökologie und Umweltwissenschaften“ und „Molekulare Biowissenschaften“. Im Mittelpunkt stehen dabei die molekularen Mechanismen, mit denen sich Mikroorganismen, Pflanzen und Tiere an biotische und abiotische Umweltfaktoren anpassen, sowie die molekularen Wechselbeziehungen zwischen den Organismen. Der praxisorientierte Studiengang vermittelt in Labor- und Feldstudien ökologische Zusammenhänge, die von der genetischen Basis bis hin zu den evolutionären Auswirkungen auf komplexe Ökosysteme reichen.

An wen richtet sich der Studiengang?

Der Studiengang "Molekulare Ökologie" richtet sich an Studierende mit einem starken Interesse an ökologischen und molekularbiologischen Fragestellungen. Er baut auf dem Bachelorstudiengang Biologie (molekularer oder organismischer Zweig) an der Universität Bayreuth auf. Er steht aber ebenso Absolventinnen und Absolventen verwandter Studiengänge an der Universität Bayreuth oder von anderen Universitäten im In- und Ausland offen.

Ausrichtung und Zielsetzung

Im Mittelpunkt des Interesses stehen die molekularen Mechanismen der Anpassung von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen an biotische und abiotische Umweltfaktoren sowie die Erforschung von molekularen Wechselbeziehungen zwischen den Organismen. Der Studiengang ist forschungsorientiert und dient der Vertiefung wissenschaftlicher und anwendungsbezogener Qualifikationen. Vermittelt werden soll den Studierenden die Anwendung von chemisch-analytischen, physiologisch-biochemischen, molekularbiologischen, biophysikalischen und biostatistischen Methoden für die Untersuchung und Erörterung molekularökologischer Fragestellungen. Untersuchungsobjekte sind Prokaryonten, Pilze, höhere Pflanzen, Arthropoden und Wirbeltiere in terrestrischen und aquatischen (Süßwasser) Ökosystemen, aber auch gentechnisch veränderte Organismen (z.B. transgene Pflanzen, Insekten und Wirbeltiere).

Berufliche Perspektiven

Durch eine breite Ausbildung in chemisch-analytischen und molekularbiologischen Methoden und deren Anwendung in der Ökologie (Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen) sowie einer gezielten Heranführung an die wissenschaftliche Selbständigkeit sind die Absolventeninnen und Absolventen des Studiengangs sowohl für Karrieren in Wissenschaft und Forschung (z.B. pharmazeutische, molekularbiologische und biochemische Grundlagenforschung, Umweltforschung und Toxikologie) als auch für Leitungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung (z.B. biotechnologische Industrie, Umweltbehörden, Abfallwirtschaft, Forensik) hervorragend qualifiziert. Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiums qualifiziert zur Promotion. Der Einstieg in die Promotion ist unter Umständen schon vor Abschluss des Masterstudiums möglich („Fast Track“).

Allgemeine Studiengangsinformationen
StudienabschlussMaster of Science (M.Sc.)
StudienbeginnWinter- und Sommersemester
Bewerbung mit deutscher Staatsangehörigkeit15. März bis 31. Mai (Wintersemester)
15. September bis 30. November (Sommersemester)
zur Bewerbung
Bewerbung mit EU-Staatsangehörigkeit15. März bis 31. Mai (Wintersemester)
15. September bis 30. November (Sommersemester)
zur Bewerbung
Bewerbung mit Nicht-EU-Staatsangehörigkeit

15. März bis 31. Mai (Wintersemester)
15. September bis 30. November (Sommersemester)
zur Bewerbung

Zulassungsvoraussetzung
Qualifikation
ein mit mindestens der Note „gut“ (2,5) abgeschlossenes Studium in den Bachelorstudiengängen Biologie oder Biochemie (mit mindestens einem Wahlpflichtmodul aus der Biologie) an der Universität Bayreuth oder ein damit gleichwertiger Abschluss
 
Gleichwertigkeit
die Feststellung der Gleichwertigkeit des absolvierten Bachelorstudiums obliegt dem Prüfungsausschuss und wird erst im Rahmen der Bewerbung verbindlich geprüft, es ist daher keine Vorabauskunft möglich, gleichwertige Abschlüsse werden im § 2 Abs. 1 Punkt 1 der Prüfungsordnung konkretisiert
 
Eignungsverfahren
wird die Notenanforderung nicht erfüllt, wird ein Eignungsverfahren durchgeführt (siehe Prüfungsordnung Anhang 3), es beinhaltet die Beurteilung der Qualifikation und ggf. ein Eignungsgespräch
 
Sprachkenntnisse
 
Bewerbung ohne Zeugnis
eine Bewerbung ist bereits vor Abschluss des vorangehenden Bachelorstudiums möglich, es müssen dafür Studienleistungen im Gesamtumfang von mind. 133 LP mit mind. der Note „gut“ (2,5) vorliegen
 
Auflagen
eine Zulassung unter Auflagen ist möglich, Auflagen dürfen max. 20 LP umfassen (siehe Prüfungsordnung § 2 Abs. 2)
Regelstudienzeit4 Semester
VorlesungsspracheDeutsch
StudiengangsmoderationProf. Dr. Christian Laforsch
Homepage
Molekulare Ökologie (M.Sc.)
Zuständiges Prüfungsamt

Prüfungsamt Fakultät II – Biologie, Chemie und Geowissenschaften


Weitere Informationen

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Promotionsprogramme

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