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Stilisierte Glühbirne auf gelbem Hintergrund

Scicomm up to date

10.03.2026

Public discussion: The campus continues to grow

Renovate, modernise, rethink: the construction projects at the University of Bayreuth

The University of Bayreuth invites citizens of Bayreuth and the surrounding region to the next event in the ‘We provide answers!’ discussion series at the Iwalewahaus on Thursday, 26 March at 6 p.m. This time, the focus will be on the structural development of the campus – a topic that concerns many people and shapes the everyday lives of students, employees and guests alike.

Chancellor Dr Nicole Kaiser will provide an insight into current and planned renovation and new construction projects. She will explain how existing buildings are being modernised, what major projects are planned for the coming years, and how new research and innovation buildings will further develop the campus.

Dr. Nicole Kaiser

Dr Nicole Kaiser, Chancellor of the University of Bayreuth.

In 2025 and 2025 alone, the university spent around €12.2 million on building renovations and smaller construction projects – a clear sign of how comprehensively the campus is currently being renovated and made fit for the future.

This also raises the question of how complex university construction is today, which stakeholders are involved, and how the university is shaping the future of the campus together with the Free State of Bavaria and the State Building Authority.

In 2025 and 2025 alone, the university spent around €12.2 million on building renovations and smaller construction projects – a clear sign of how comprehensively the campus is currently being renovated and made fit for the future. This also raises the question of how complex university construction is today, which players are involved and how the university is shaping the future of the campus together with the Free State of Bavaria and the State Building Authority.

Direct exchange

The public discussions provide a space for exchange on an equal footing. Interested parties can ask questions, learn about the background and engage in conversation with a key decision-maker at the university. The aim of the series is to bring academia and urban society closer together and provide insights into topics that affect both the university and the region.

Event details

Citizens' discussion ‘We provide answers’
Speaker: Dr Nicole Kaiser, Chancellor of the University
Date: Thursday, 26 March 2026
Time: 6:00 p.m. to 7:30 p.m.
Location: Iwalewahaus Bayreuth, Wölfelstraße 2
Special feature: Free admission, no registration required

Baustelle

In 2023, the foundation stone was laid for the Research Centre for African Studies (FZA) building – currently the latest new construction project on the university campus. Foto: Peter Kolb

Farbenfroher Neubau auf dem Unigelände: Das FZA

Three years after the foundation stone was laid, the striking new Research Centre for African Studies (FZA) building on the university campus is now in operation.
Foto: Gert-Dieter Meier

Citizen discussions ‘We provide answers’

Like the ‘city discussions’, the citizen discussions ‘We provide answers’ create an open space where science can be experienced first-hand and people can address their questions directly to scientists and university staff. 

By deliberately engaging with citizens in the city rather than on campus, researchers and staff create a low-threshold exchange that builds trust and brings scientific topics out of the lecture hall and into everyday life. 

As a general rule, admission is free and registration is not required – the key is to meet on equal terms, where curiosity, criticism and personal interest are equally welcome. Such formats help to make science understandable, accessible and visible as a shared social process.

Gert-Dieter Meier

Gert-Dieter MeierScience Communication

Phone: +49 (0)921 / 55-5356
E-mail: gert-dieter.meier@uni-bayreuth.de

Zentrale Universitätsverwaltung (ZUV), Office 3.09
Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth 

28.04.25

Offenes Wissen für alle: TU Berlin baut mit an Deutschlands Diamond-Open-Access-Zukunft

Die Technische Universität Berlin engagiert sich aktiv für die Open-Access-Transformation. Ab Mai 2025 beteiligt sie sich mit dem Verlag BerlinUP am Aufbau der nationalen Servicestelle für Diamond Open Access (SeDOA), die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Gemeinsam mit 14 weiteren Institutionen setzt sich die TU Berlin laut einer Mitteilung des Informationsdienstes Wissenschaft (idw) dafür ein, das nachhaltige und kostenfreie Publikationsmodell des Diamond Open Access weiterzuentwickeln und zu etablieren.

Offene Wissenschaft stärken

Wissenschaftliche Erkenntnisse sollten frei zugänglich und ohne finanzielle Hürden verfügbar sein. Genau hier setzt das Projekt SeDOA an: Die Servicestelle wird als zentrale Plattform fungieren, um Forschenden, Herausgeberinnen und Herausgebern sowie Institutionen den Zugang zu einer nachhaltigen, wissenschaftsgetragenen Publikationskultur zu erleichtern. Ziel ist es, bestehende dezentrale Open-Access-Dienste besser zu vernetzen und deren Effizienz zu steigern.

26.04.25

Helmholtz KLIMA: Neue Dialog-Plattform

Mit der Dialog-Plattform Helmholtz KLIMA hat die Helmholtz-Gemeinschaft eigenen Angaben zufolge ihr Engagement für die Klimakommunikation gestärkt und eine Schnittstelle für klimarelevante Fragen zwischen den 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft und der Politik geschaffen. Ziel der Plattform ist es, Wege zur Klimaneutralität und zur Anpassung an den Klimawandel aufzuzeigen.

Die Dialog-Plattform Helmholtz KLIMA knüpft mit ihren Aktivitäten an klimarelevante gesellschaftliche und politische Debatten an, wie sie zuletzt auch im aktuellen Koalitionsprozess geführt wurden. Zu diesen Diskursen identifiziert sie die passende Forschungsexpertise aus den 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, die durch ihre interdisziplinäre Forschung Klimatransformation eng mit Themen wie Energiewende, Verkehrswende, Biodiversität, Gesundheit usw. vernetzen.

Symbolbild Klima: eine Glühbirne, darin eine Hand, die einen Baum und die Erde darrunter hält

Helmholtz KLIMA bringt in Dialog-Formaten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Kontakt, um gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. „Damit möchten wir erreichen, dass evidenzbasierte Erkenntnisse der klimarelevanten Forschung noch stärker in politische Entscheidungsprozesse einfließen“, so Prof. Dr. Katja Matthes, Koordinatorin des Steering Boards von Helmholtz KLIMA und Direktorin des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Als Helmholtz-weites Informations- und Dialogportal rund um die klimarelevante Forschung ergänzt Helmholtz KLIMA das bestehende digitale Angebot der Helmholtz-Gemeinschaft, berichtet der Informationsdienst Wissenschaft e.V. Vor allem die auf der Website öffentlich zugängliche Datenbank mit Profilen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den 18 Helmholtz-Zentren ermöglicht die schlagwortgestützte Suche nach Expertise für politische Institutionen, Redaktionen und zivilgesellschaftliche Akteure.

24.04.25  

„Planet Africa“ on Tour

Die Ausstellung „Planet Africa – Eine archäologische Zeitreise“ macht international Station: Nach Eröffnungen in Ghana und Eswatini ist sie ab Mai 2025 in der Archäologischen Staatssammlung München zu sehen.

Eine Gruppe Menschen betrachtet eine Afrika-Ausstellung, während sie von einer weiteren Person fotografiert werden.

Die Ghana-Ausstellung wurde am 27. März 2025 im eigens errichteten Erweiterungsbau des Archäologischen Museums der Universität von Ghana in Accra Legon eröffnet.

Die Ausstellung „Planet Africa“ erzählt in sechs Modulen die außergewöhnliche Geschichte Afrikas – von den ersten Vertreterinnen und Vertreter der Gattung Homo über technologische Innovationen bis hin zu frühen Ernährungskonzepten. In Ghana wurde die Ausstellung am 27. März 2025 im dazu eigens errichteten Anbau des Archäologischen Museums der University of Ghana in Accra Legon eröffnet. An der Eröffnung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der University of Ghana, der äthiopische Konsul, der stellvertretene Botschafter Algeriens sowie der deutsche Botschafter Daniel Krull teil.

Auch in Eswatini wurde Anfang April ein bedeutender Meilenstein gefeiert: Der Premierminister, seine Exzellenz Russell Mmiso Dlamini, eröffnete offiziell die Doppelausstellung zur Kultur der San in Eswatini und „Planet Africa“ im Nationalmuseum von Lobamba. Mit Unterstützung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Pretoria und des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) kann so den Besuchenden einerseits eine wichtige historische Epoche des Königreichs selbst nähergebracht werden, andererseits wird darüber hinaus ein Blick auf die Archäologie des gesamten afrikanischen Kontinents ermöglicht.

Ausstellung auf einem USB-Stick

Für die Ausstellungskonzeption in Afrika war schnell klar, dass unterschiedliche Gründe – beispielsweise enorme Distanzen, logistische Probleme, unterschiedliche rechtliche, sprachliche und politische Umstände – ein physisches Wandern der Ausstellung unmöglich machen. „Planet Africa“ stellt daher Geschichten statt Objekte in den Fokus, bedient sich dabei an Bildmaterial, Street Art, Grafiken, Texten und Cinematics: „So können die Inhalte der Ausstellung auf digitalen Medien gespeichert werden und bequem an den Ort reisen, wo die Ausstellung gezeigt werden soll. Dort kann sie ausgedruckt und ihre Filme auf Bildschirmen gezeigt werden. Bei Bedarf lassen sich die Inhalte an lokale Bedürfnisse anpassen und es können Objekte aus eigenen Sammlungen hinzugefügt werden ohne, dass diese Zoll- oder Ländergrenzen überwinden müssen“, erklärt Jörg Linstädter, Leitender Direktor der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen am DAI. Je nach Räumlichkeit und finanziellen Mitteln kann die Ausstellung beliebig gezeigt, mit heimischen Objekten ergänzt werden und bleibt zeitgleich immer auf aktuellem Stand.

Eine Ausstellung auf zwei Kontinenten

Während in Afrika die Ausstellung an jedem Standort jeweils eigens errichtet wird, wandert „Planet Africa“ im Mai von Berlin nach München: Am 16. Mai öffnet die Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung für Besucherinnen und Besucher und ist dort bis zum 28. September 2025 zu sehen.

24.04.25  

In den Städten leben mehr bunte Vögel als auf dem flachen Land

Neue Studie der Forschende der Universität Granada und des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz

Forschende der Universität Granada und des Max-Planck-Instituts für biologische Intelligenz zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen der Urbanisierung und der Gefiederfarbe von Vögeln besteht. Vogelarten, die sich in der Stadt behaupten, sind weniger braun und tragen auffälligere Farben in ihrem Gefieder. Dies ist vermutlich auf die urbane Lebensraumstruktur (weniger Wald), andere Hintergrundfarben und die geringere Anzahl von Raubvogelarten in der Stadt zurückzuführen. Die Studie basiert auf Daten von mehr als 1200 Vogelarten und ist ein anschauliches Beispiel dafür, welche Auswirkungen die Urbanisierung auf Wildtiere haben kann.

Die Urbanisierung hat enorme Auswirkungen auf das Ökosystem und stellt Tiere und Pflanzen vor große Herausforderungen. Die weltweit fortschreitende Verstädterung gilt als eine der Hauptursachen für den anhaltenden Rückgang der biologischen Vielfalt. Ein eigenes Forschungsgebiet, die Stadtökologie, widmet sich der Frage, welchen Einfluss die Urbanisierung auf verschiedene Organismen hat. So haben beispielsweise viele Studien untersucht, wie sich der Stadtlärm auf die Kommunikation von Vögeln auswirkt. Bisher wissen wir jedoch immer noch wenig darüber, ob und wie die Farbe von Tieren mit der Urbanisierung zusammenhängt.

Ein gräulicher Vogel mit weißem Hals hält sich an einem Baum fest

Eher in der weiten Natur zuhause: Bräunliche Waldvögel, wie der hier zu sehende Weißkehl-Baumrutscher (Cormobates leucophaeus), tun sich meist in städtischen Regionen schwer.

Wärme und Tarnung

Dabei erfüllt Farbe im Tierreich zahlreiche, wichtige Funktionen: Sie hilft zum Beispiel dabei, Tiere warm zu halten oder sie vor Überhitzung zu schützen (Thermoregulation). Außerdem kann sie eine Rolle bei der Tarnung, der Partnerwahl und im Konkurrenzkampf spielen. In Städten ist es in der Regel wärmer, es gibt weniger Fressfeinde, dafür mehr künstliches Licht und andere Hintergrundfarben zum Beispiel durch Beton und Asphalt. Es ist also durchaus denkbar, dass die städtische Umgebung einen Einfluss auf die Färbung von Tieren hat. Unter Leitung von Bart Kempenaers gingen Forschende am MPI für biologische Intelligenz und der Universität Granada diesem Thema auf den Grund. Dazu nutzten sie einen globalen Datensatz mit den Häufigkeiten von über 1200 Vogelarten in Lebensräumen mit unterschiedlichem Urbanisierungsgrad. Diesen kombinierte das Team mit Daten zur Gefiederfarbe und analysierte, inwiefern sich die relative Häufigkeit der Arten in städtischen Gebieten an der Farbe ablesen lässt.

Bringen graue Gefieder eher Nachteile in der Stadt?

Dabei zeigte sich, dass die in der Stadt erfolgreichen Vogelarten weniger braun sind. „Brauntöne kommen häufiger in der Natur vor als in der Stadt. Wir vermuten daher, dass braune Vögel in einer eher grauen Stadt Nachteile haben. Die vorherrschenden Stadtfarben und das Fehlen geeigneter Lebensräume kann also entscheidend dafür sein, welche Vogelarten dort gut klarkommen“, erklärt Kaspar Delhey, einer der beiden Erstautoren der Studie. In der Stadt finden sich zudem vermehrt Vogelarten, die auffällige Farben in ihrem Gefieder tragen – insbesondere trifft dies für Weibchen zu. Urbane Lebensräume scheinen demnach farbenfrohere Vogelarten zu begünstigen. Dies könnte daran liegen, dass es in städtischen Regionen weniger Fressfeinde gibt und das „Gesehen werden“ ein geringeres Risiko darstellt als auf dem Land.

24.04.25  

Ist Musikgenuss vererbbar?

Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat untersucht, wie genetische und umweltbedingte Faktoren unsere Freude am Musikerleben beeinflussen.

Hat die Fähigkeit Musik zu genießen eine biologische Grundlage? Eine kürzlich im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass Musikgenuss in der Tat teilweise vererbbar ist. Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Max-Planck-Institute für Psycholinguistik in Nijmegen, Niederlande, und für empirische Ästhetik (MPIEA) in Frankfurt am Main hat untersucht, wie genetische und umweltbedingte Faktoren unsere Freude am Musikerleben beeinflussen.

Zwei Frauen mit Kopfhörern vor orangenem Hintergrund freuen sich

Die Fähigkeit Musik zu genießen ist zum Teil vererbbar.

Musik spielt eine wichtige Rolle für menschliche Emotionen, soziale Bindungen und den kulturellen Umgang. Doch nicht alle empfinden dies gleichermaßen. Warum genießen manche Menschen Musik zum Beispiel mehr als andere? „Die Antwort auf diese Frage kann uns einen Einblick in allgemeinere Aspekte des menschlichen Geistes geben – zum Beispiel dahingehend, wie Erfahrungen zu Vergnügen werden“, erklärt Erstautor Giacomo Bignardi vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik. „Wir wollten verstehen, ob genetische Unterschiede zwischen Individuen zu Unterschieden im Musikgenuss führen und was uns diese Unterschiede über die Musikalität im Allgemeinen sagen können.“

Daten von mehr als 9.000 Zwillingen untersucht

Um herauszufinden, ob genetische Faktoren den Musikgenuss oder das Belohnungsempfinden durch Musik beeinflussen, verwendete das Team ein Forschungsdesign, bei dem die Ähnlichkeit zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen verglichen wird: Wenn sich eineiige Zwillinge ähnlicher sind als zweieiige, spielt die Genetik vermutlich eine Rolle. In Zusammenarbeit mit dem Karolinska-Institut in Schweden konnten die Forschenden Daten von mehr als 9.000 Zwillingen nutzen, darunter unter anderem Informationen zum Belohnungsempfinden durch Musik sowie zur Fähigkeit, musikalische Merkmale wie Tonhöhe, Melodie und Rhythmus wahrzunehmen.

Antipluralistische Parteien bedrohen die Wissenschaftsfreiheit

Der zunehmende Einfluss antipluralistischer Parteien geht oft mit einer geringeren Wissenschaftsfreiheit im jeweiligen Land einher. Dies ist eines der Ergebnisse des aktuellen Academic Freedom Index (AFI), der am 13. März 2025 veröffentlicht wird. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) veröffentlichen den Index jährlich in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen des V-Dem-Instituts an der Universität Göteborg. Er umfasst 179 Länder weltweit.

Logo Academic Freedom Index: Schriftzug auf Umriss einer Weltkugel mit Logos der FAU und von VDem in den oberen Ecken

Der diesjährige Academic Freedom Index zeigt, dass acht der im Index erfassten Länder im Jahr 2024 deutlich höhere Wissenschaftsfreiheit aufweisen als vor zehn Jahren, während die Werte in 34 Ländern oder Territorien gesunken sind. Zu den Ländern, in denen der Rückgang der Wissenschaftsfreiheit statistisch und substanziell signifikant war, gehören mehrere Demokratien, wie beispielsweise Argentinien, Finnland, Griechenland, Israel, Portugal und die Vereinigten Staaten, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch in Österreich und Deutschland war der Rückgang der akademischen Freiheit messbar, in beiden Fällen aber bleibt der Rückgang gering und ist noch nicht substanziell signifikant, so die Autorinnen und Autoren des Berichts. Obwohl die Wissenschaftsfreiheit in Demokratien nach wie vor deutlich besser geschützt ist als in Autokratien, verdeutlichen diese Beispiele, dass die Wissenschaftsfreiheit auch in Demokratien unter Druck geraten kann. Daher konzentriert sich der diesjährige Bericht zum Academic Freedom Index auf Länder, in denen mehrere Parteien zur Wahl zugelassen sind.

Folgt auf den Tod das digitale (Über-)Leben?

Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) präsentiert Studie „Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens“

Neue Technologien wie KI ermöglichen das Weiterleben nach dem Tod in Form von digitalen Darstellungen (Avataren) oder Chatbots. Die Digital Afterlife Industry, die solche Möglichkeiten anbietet, gilt als vielversprechender Wachstumsmarkt. Ein interdisziplinäres Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT sowie der Universität Tübingen hat Gestaltungsvorschläge zum Umgang mit Avataren erarbeitet und in der Studie „Ethik, Recht und Sicherheit des digitalen Weiterlebens“ zusammengefasst. Die Studie kann hier kostenfrei heruntergeladen werden: www.sit.fraunhofer.de/edilife-studie.