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Studierende sitzen auf den Stufen des Bayreuther Kanals in der Innenstadt. Im Hintergrund ist das Iwalewhaus zu sehen.

Bayreuther Stadtgespräche

Die Bayreuther Stadtgespräche finden seit Juli 2014 regelmäßig im Iwalewahaus statt. Jeweils am ersten Mittwoch eines Monats von 18 bis zirka 19.30 Uhr bieten wechselnde Referenten und Referentinnen Einblicke in spannende und aktuelle Themen. Die Vorträge stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen – der Eintritt ist kostenlos.

Der Grundgedanke der Bayreuther Stadtgespräche ist es, die Verbindung von Stadt und Universität zu stärken. Deswegen richtet sich die Veranstaltungsreihe an alle Bayreuther Bürgerinnen und Bürger.

Vortragsort ist das Iwalewahaus (Wölfelstraße) im Herzen Bayreuths – direkt neben dem Markgräflichen Opernhaus. Die Referentinnen und Referenten kommen von der Universität Bayreuth, anderen Universitäten oder Forschungsinstituten oder aus der (Hochschul-)Politik. Es werden (hochschul-)politische Themen aufgegriffen und Fragen diskutiert, die die Wissenschaft oder die Bürgerinnen und Bürger aktuell beschäftigen. Auch für Fachfremde und Nicht-Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftlerinnen geschieht dies in verständlicher Art und Weise.

Die Vorträge werden von der Universität Bayreuth gemeinsam mit dem Universitätsverein Bayreuth e. V. und mit der Unterstützung des Universitäts-Forum Bayreuth – Kollegium Bayreuther Univ.-Professoren i. R. organisiert.


Kommende Termine der Bayreuther Stadtgespräche

Wole Soyinka

3. Juli 2024: Von der Magie und dem Elend der Welt – Wole Soyinka zum 90. Geburtstag
Referentin: Vera Botterbusch, München

Wole Soyinka ist in Bayreuth gerne gesehener Gast! Seit den 1960er Jahren war Soyinka mit Ulli Beier, dem späteren Gründungsdirektor des Iwalewahaus, befreundet. Nicht zuletzt durch die gemeinsame Arbeit mit Beier entwickelte sich Soyinka zur Integrationsfigur afrikanischer anglophoner Literatur und Kunst und damit einhergehend ein weltweit wachsendes Interesse an afrikanischer Literatur.

1986 wurde dem nigerianischen Schriftsteller Wole Soyinka als erstem afrikanischen Schriftsteller dafür im Alter von 52 Jahren der Literaturnobelpreis verliehen. Dieser Preis katapultierte ihn in die Weltöffentlichkeit als eine Stimme der Freiheit, als einen „writer and fighter“, der sich für die gesellschaftlichen Zustände seines Landes, des afrikanischen Kontinents einsetzt. Seine Proteste gegen die nigerianische Militärdiktatur brachten ihn immer wieder ins Gefängnis, auch in Isolationshaft – und für Jahre ins Exil.

Die Autorin, Regisseurin, Filmemacherin und Fotografin Vera Botterbusch hat Wole Soyinka über Jahre hinweg mehrfach getroffen, dabei sind Fotos entstanden, anhand derer sie im Rahmen des „Bayreuther Stadtgespräch“s Leben und Wirken von Wole Soyinka reflektieren wird. Die Fotos bilden auch die Grundlage für eine Ausstellung anlässlich Wole Soyinkas 90sten Geburtstages, die bis 28. August im Iwalewahaus gezeigt werden wird. Im Jahr 1999 drehte Vera Botterbusch den Dokumentarfilm „Eine Kindheit in Nigeria“, den Sie im Rahmen der Finissage zur Ausstellung ebenfalls am 28. August sehen können werden.
Tauchen Sie mit Vera Botterbusch und uns in das spannende Leben und das faszinierende Werk Wole Soyinkas ein.

Vergangene Termine der Veranstaltungsreihe

Für weitere Informationen steht gern zur Verfügung

Angela Danner

Angela Danner

Leitung der Servicestelle Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth

Telefon: +49 (0)921 / 55-5323
E-Mail: angela.danner@uni-bayreuth.de