Datum/Ort/Zeit: Donnerstag, 29. Januar 2026, ab 14.00 Uhr, Forschungszentrum Afrika (FZA), Campus Uni Bayreuth, Kongressraum U.01
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Vortragssprache: Englisch
Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein Workshop, der sich mit den langfristigen gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Folgen von Atomwaffentests beschäftigt.
Die Referentin, Juliane Hauschulz, ist Beraterin für nukleare Abrüstung bei IPPNW Deutschland (International Physicians for the Prevention of Nuclear War)
und Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons). Sie studierte Friedensforschung an der Universität Tübingen und verfasste ihre Abschlussarbeit über Emotionen im Diskurs über Atomwaffen.
An den Workshop schließt sich die Vorführung des Films „Toxische NATO – Srdan Aleksics langer Weg zur Gerechtigkeit“ an. Der Film beschreibt den Einsatz von Uranwaffen in Südserbien 1999, dessen Folgen und den Rechtsstreit des Anwalts Aleksic für die Opfer.
Über die anhaltenden Auswirkungen von Uranwaffen gibt es einen anschließenden Austausch mit Prof. Dr. Manfred Mohris, Co-Vorsitzender von ICBUW (International Coalition to Ban Uranium Weapons); er ist Gründungsmitglied der Internationalen Vereinigung der Anwälte gegen Atomwaffen und ehemaliger Experte des Roten Kreuzes. Als Völkerrechtler ist er auf humanitäres Recht und Menschenrechte spezialisiert.
Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Diskussionsrunde, moderiert von Egle Stakeliunaite,