Datum/Zeit/Ort: Donnerstag, 9. Juli, 12.30 Uhr, Campus der Uni Bayreuth, Gebäude Geowissenschaften (GEO), Hörsaal H 6. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag ist in deutscher Sprache.
Zum Vortrag: Der Vortrag beleuchtet, wie sich internationale Klimapolitik unter den Bedingungen wachsender geopolitischer Spannungen und globaler Fragmentierung verändert und welche Herausforderungen daraus entstehen. Gleichzeitig zeigt er auf, warum es trotz dieser Entwicklungen Anlass zu radikaler Hoffnung gibt.
Zum Referenten: Martin Kaiser hat an der Universität Bayreuth Geoökologie studiert und ist Geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland. Er ist zuständig für die Zusammenarbeit mit den weltweiten Greenpeace-Büros und die politische Außenvertretung der Organisation. Als Diplom-Forstingenieur und Diplom-Geoökologe leitete er zahlreiche nationale und internationale Klima- und Biodiversitätskampagnen und verantwortete die Greenpeace-Arbeit auf UN-Klimakonferenzen. 2018/19 war er Mitglied der Kohlekommission der Bundesregierung, die den deutschen Kohleausstieg erarbeitete.