Datum/Zeit/Ort: Vom 13. - 30. April 2026, montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr, im Ausstellungsraum im Forschungszentrum Afrika (FZA) auf dem Campus der Universität Bayreuth. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vernissage und Podiumsdiskussion: Montag, 13. April, 17.00 Uhr.
Der Veranstaltungsort ist barrierearm. Per QR-Code sind Audiobeschreibungen der Fotos und Texte verfügbar.
Das Projekt „Shifting the Lens“ nutzt Photovoice, um Stimmen aus der Oworonshoki-Community in Lagos sichtbar zu machen. Durch den Einsatz der Kamera als Forschungswerkzeug verschiebt sich der Blick auf Macht, Wissen und Darstellung.
Im Zentrum der Veranstaltung steht das Thema „Geld“ – als Symbol für Wert, Tausch, Alltag und Veränderung. Photovoice ermöglicht Teilnehmenden, ihre eigenen Perspektiven festzuhalten und so traditionelle Machtverhältnisse in der Forschung zu hinterfragen. Der Ansatz fördert ein dekoloniales, geschlechtersensibles und intersektionales Verständnis sozialer Realitäten.
Anstatt einfache Erzählungen von Armut oder Fortschritt zu bieten, rückt die Ausstellung die Komplexität in den Vordergrund: Stolz neben Kampf, Kreativität innerhalb von Zwängen und Entschlossenheit inmitten von Unsicherheit. Jedes Foto ist ein Zeugnis, das die Betrachtenden dazu einlädt, gängige Darstellungen des afrikanischen Stadtlebens zu überdenken und die vielschichtigen, sich überschneidenden Erfahrungen anzuerkennen, die dieses prägen. Mit dieser Ausstellung sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, ihre Perspektive zu verändern – von Distanz zu Nähe, von Annahme zu Zuhören, von Repräsentation zu Anerkennung.
Die Ausstellung ist ein Produkt von GO Forschung – einem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Projekt an der UBT. Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Perspektiven auf Geschlecht, Arbeit und wirtschaftliche Teilhabe.
Orga-Team: Kuratorin der Veranstaltung ist Kamnelechukwu Susan Obasi, Co-Kuratorin Marie Nadège Tsogo Momo. Im Projektteam sind Carla Coburger, Samuel Udoh, Bolatito Kolawole Projektkoordination: Dr. Jane Ayeko-Kümmeth, die Projektleitung hat Dr. PD Elena Köstner (alle Universität Bayreuth).