Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 085/2026, 28.10.2026
Netzwerkforum Gesundheitsforschung schafft neue Impulse für Forschung und Versorgung
Universität Bayreuth und Klinikum Bayreuth stärken den interdisziplinären Austausch.
Wie können neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller den Weg in die Gesundheitsversorgung finden? Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen und Institutionen. Mit dem Netzwerkforum Gesundheitsforschung Bayreuth bringt die Universität Bayreuth deshalb Forschende aus verschiedenen Fachbereichen sowie Expertinnen und Experten aus der klinischen Praxis zusammen, um gemeinsame Forschungsinteressen zu identifizieren, neue Kontakte zu knüpfen und Kooperationen anzustoßen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Grundlagen. Anwendungen. Versorgung.“ und fand am 27. Oktober 2026 auf dem Campus der Universität statt.

Im Mittelpunkt des Forums stehen aktuelle Forschungsaktivitäten der gesundheitsbezogenen Forschung an der Universität Bayreuth. Vorgestellt werden wissenschaftliche Arbeiten aus den vier Themenfeldern Digital Health, Mensch und Versorgung, Molekulare Wirkmechanismen, sowie Zellebene und Gewebe. Ziel ist es, den fachübergreifenden Austausch zu fördern und neue Impulse für gemeinsame Forschungsprojekte zu setzen. Die Gesundheitsforschung steht vor großen Herausforderungen wie Fragen der Prävention, einer alternden Gesellschaft oder der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Diese lassen sich nur dann erfolgreich bearbeiten, wenn unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven zusammengeführt werden. Die Universität Bayreuth setzt dabei auf ihre besondere Stärke der Interdisziplinarität und Vernetzung über Fakultäts- und Fachgrenzen hinweg. Forschende aus den Lebenswissenschaften arbeiten hier ebenso an gesundheitsrelevanten Fragestellungen wie Expertinnen und Experten aus Informatik, Ingenieurwissenschaften, Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften.
„Viele entscheidende Fortschritte in der Gesundheitsforschung entstehen heute nicht mehr allein innerhalb einzelner Disziplinen, sondern an ihren Schnittstellen. Unser Ziel ist es, Menschen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen und klinischen Perspektiven zusammenzubringen. Wenn aus persönlichen Begegnungen neue Kooperationen und gemeinsame Forschungsprojekte entstehen, dann hat das Netzwerkforum seinen Zweck erfüllt“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth.
Bewusst setzt die Veranstaltung daher nicht allein auf wissenschaftliche Präsentationen, sondern vor allem auf den persönlichen Austausch. Denn häufig entstehen neue Forschungsansätze dort, wo Forschende unterschiedlicher Disziplinen miteinander ins Gespräch kommen. Bereits frühere Vernetzungsformate haben gezeigt, dass aus solchen Begegnungen langfristige Kooperationen und gemeinsame Projekte hervorgehen können. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen deshalb, dass das Forum neue Partnerschaften anstößt und das gesundheitswissenschaftliche Forschungsprofil des Standorts Bayreuth weiter schärft.
Die Gesundheitsforschung an der Universität Bayreuth umfasst ein breites Spektrum von der molekularen Grundlagenforschung über Public Health und Versorgungsforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz und digitalen Gesundheitsanwendungen. Damit leistet sie wichtige Beiträge zur Entwicklung innovativer und praxisnaher Lösungen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft.




Dr. Stefan Fehm-DanoglidisPressesprecher, Hochschulkommunikation
Telefon: 0921 / 55-5300
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de
Zentrale Universitätsverwaltung (ZUV), Büro 3.05
Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth