Univeristät Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 171 vom 17.10.2022

Im Spiel zu mehr techno-ökonomischen Kompetenzen mit Nachhaltigkeitsbezug

Die Universität Bayreuth hat zusammen mit der Universität Hohenheim und der Hochschule Augsburg das Verbundprojekt „Smart Sustainability Simulation Game“ (S3G) gestartet. Dafür erhalten die Hochschulen im Rahmen der „Freiraum 2022“-Ausschreibung insgesamt 294.840 € von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre. Ziel des Projekts ist es, Studierenden mehr techno-ökonomische Kompetenzen mit Nachhaltigkeitsaspekten zu vermitteln. 

Durch den technologischen Wandel und die zunehmende Bedeutung von Data Analytics und Künstlicher Intelligenz wird das Anforderungsprofil von Unternehmen an Absolvent*innen als Fach- und Führungskräfte zunehmend interdisziplinär. Sie benötigen techno-ökonomische Kompetenzen rund um Themen wie zum Beispiel Datenmanagement und -analyse, Machine Learning, wertorientiertes Management und Nachhaltigkeitsmanagement. Um Studierende auf die Anforderungen ihres zukünftigen Berufsalltags optimal vorzubereiten, möchte die Universität Bayreuth zusammen mit der Universität Hohenheim und der Hochschule Augsburg ihr Lehrportfolio erweitern. Zu diesem Zweck startete zum 1. September das Verbundprojekt „Smart Sustainability Simulation Game“ (S3G). Mit S3G werden die drei Hochschulen im Rahmen der „Freiraum 2022“-Ausschreibung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (www.stiftung-hochschullehre.de) mit insgesamt 294.840 € gefördert.

Das Ziel des Verbundvorhabens ist die Schaffung eines studierendenzentrierten und didaktisch hochwertigen Lehrangebots, welches techno-ökonomische Kompetenzen im Kontext der Digitalisierung und Transformation industrieller Wertschöpfungsketten hin zu mehr Nachhaltigkeit vermittelt. Konkret soll ein innovatives und interaktives Planspiel mit Teamarbeit, Gamification- und Wettbewerbselementen entwickelt und an allen drei Hochschulen durchgeführt werden. Im Rahmen des Planspiels schlüpfen Studierende in berufsfeldbezogene Rollen und finden sich in simulierten Praxissituationen wieder. Sie durchlaufen Stufen einer Kreislaufwirtschaft und finden auf jeder Stufe Aufgaben vor, für die sie im Sinne des problembasierten Lernens weitgehend selbständig Lösungen erarbeiten. Sie müssen Entscheidungen über geeignete Maßnahmen treffen und im Planspiel umsetzen. Diese Entscheidungen werden kontinuierlich reflektiert, wobei die technische Machbarkeit, ökonomische Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeitsauswirkungen (ökologisch, sozial, ökonomisch) berücksichtigt werden.

Die Zielgruppe des Planspiels sind Masterstudierende der Wirtschaftswissenschaften, Informatik und deren Schnittstellen an allen drei beteiligten Hochschulen. Das Planspiel wird voraussichtlich im Sommersemester 2023 angeboten.

Prof. Dr. Torsten Eymann

Prof. Dr. Torsten Eymann Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre VII – Wirtschaftsinformatik & Chief Information Officer (CIO)

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Anja-Maria MeisterPressesprecherin Universität Bayreuth

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