Your browser is outdated. We recommend an update or using another browser to visit our website.

Ihr Browser ist veraltet. Wir empfehlen Ihnen ein Update oder einen anderen Browser zum Besuch unserer Website.
 

Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 102/2022 vom 28.06.2022

Ein Erfolgsstudiengang feiert Geburtstag: 20 Jahre Philosophy & Economics an der Universität Bayreuth

Seit mehr als 20 Jahren bietet die Universität Bayreuth (UBT) einen immer noch einzigartigen Studiengang an: Philosophy & Economics. Als erste Universität in Deutschland brachte sie Anfang des Jahrtausends Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in einem Studiengang zusammen und schuf damit ein Angebot, das von Anfang an Studierende aus ganz Deutschland anzog.

Das Besondere an „P&E“: Junge Menschen können zentrale Fragen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam studieren und dies auf den unterschiedlichsten Berufsfeldern einbringen. Unter den Absolvent*innen (im Bild einer der vergangene Jahrgänge, der die "Bayreuther Dialoge" organisiert hat) sind EZB-Ökonomen, Diplomatinnen, Journalistinnen, Europaparlamentarier, Parteigründer und Professorinnen. Damit kommt zum Ausdruck, was die Universität Bayreuth auszeichnet: Innovationsfähigkeit und Interdisziplinarität. „Wir waren stets Vorreiter, wenn es um die Reaktion auf veränderte gesellschaftliche und arbeitsweltliche Bedingungen ging. Sportökonomie, Gesundheitsökonomie und eben auch ‚Philosophy & Economcis‘ sind drei herausragende Beispiele“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. 

Schon sehr früh entstanden bei P&E wichtige, die Universität Bayreuth prägende Initiativen wie die ‚Bayreuther Dialoge‘, die entscheidend zu unserem Außenbild eines weltoffenen, hinterfragenden und diskussionsfreudigen Campus beitrugen

Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible

„P&E“ ist auch ein Ergebnis des Bologna-Prozesses, um Zuge dessen die herkömmlichen Diplom- und Magisterstudiengänge durch Bachelor- und Masterprogramme ersetzt wurden. So erhielten die Universitäten große Freiheit, ganz neue, interdisziplinäre Studiengänge zu konzipieren.  Im Hinblick auf spätere Berufschancen entwickelte Prof. Dr. Rainer Hegselmann als treibende Kraft mit Unterstützung insbesondere des damaligen Universitätspräsidenten Helmut Ruppert und durch Prof. Dr. Bernhard Herz als Vertreter der Volkswirtschaftslehre Ende der 1990er Jahre die Idee eines Philosophy & Economics-Programms an der Universität Bayreuth.

„Bei allen strategischen und technisch-organisatorischen Fragen stand im Vordergrund immer die ganz pragmatische Idee, einen Studiengang zu entwickeln, wie wir ihn gerne selbst studiert hätten“, berichtet Prof. Dr. Bernhard Herz, Inhaber der Lehrstuhls VWL I Geld und Internationale Wirtschaft und P&E-Studiengangsmoderator.

Zum Wintersemester 2000 begannen die ersten  P&E-Studierenden. Sie zeichneten sich auch durch Risikobereitschaft aus: Gerade in den Anfangsjahren des noch jungen, in Deutschland einzigartigen Studiengangs mussten die Studierenden nicht nur künftigen Arbeitgebern, auch nicht selten ihren Eltern erklären, welchen Benefit sie nach dem Studium mitbringen und wie sie damit ein Einkommen verdienen wollen. Das ist Geschichte: Der Studiengang hat mittlerweile über tausend Absolvent*innen, die – ganz gemäß der Studiengangsidee – in einem sehr breiten Spektrum von Arbeitsgebieten erfolgreich sind. Bei Konzernen, Behörden, Regierungen, in Start-Ups, NGOs und im Europäischen Parlament findet man „P&Eler“. Und es schließt sich bereits der Kreis zu den ersten Absolventen:  Mit Julian Fink konnte ein P&Eler der ersten Stunde als Professor gewonnen werden.

Am 4. Juli 2022 holt die Univeristät Bayreuth die Jubiläumsfeierlichkeiten nach.

Mehr zum Studiengang hier: https://www.pe.uni-bayreuth.de/de/index.html

Portrait Prof. Dr. Bernhard Herz

Prof. Dr. Bernhard Herz Inhaber des Lehrstuhls VWL I- Geld und internationale Wirtschaft

Portraitbild von Anja Maria Meister

Anja-Maria MeisterPressesprecherin Universität Bayreuth

Telefon: +49 (0) 921 / 55-5300
E-Mail: anja.meister@uni-bayreuth.de