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Fassade des Iwalewhaus in der Bayreuther Innenstadt

Bayreuther Stadtgespräche

Die Bayreuther Stadtgespräche finden seit Juli 2014 regelmäßig im Iwalewahaus statt. Jeweils am ersten Mittwoch eines Monats von 18 bis zirka 19.30 Uhr bieten wechselnde Referenten und Referentinnen Einblicke in spannende und aktuelle Themen. Die Vorträge stehen allen Interessierten ohne Anmeldung offen – der Eintritt ist kostenlos.

Der Grundgedanke der Bayreuther Stadtgespräche ist es, die Verbindung von Stadt und Universität zu stärken. Deswegen richtet sich die Veranstaltungsreihe an alle Bayreuther Bürgerinnen und Bürger.

Vortragsort ist das Iwalewahaus (Wölfelstraße) im Herzen Bayreuths – direkt neben dem Markgräflichen Opernhaus. Die Referentinnen und Referenten kommen von der Universität Bayreuth, anderen Universitäten oder Forschungsinstituten oder aus der (Hochschul-)Politik. Es werden (hochschul-)politische Themen aufgegriffen und Fragen diskutiert, die die Wissenschaft oder die Bürgerinnen und Bürger aktuell beschäftigen. Auch für Fachfremde und Nicht-Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftlerinnen geschieht dies in verständlicher Art und Weise.

Die Vorträge werden von der Universität Bayreuth gemeinsam mit dem Universitätsverein Bayreuth e. V. und mit der Unterstützung des Universitäts-Forum Bayreuth – Kollegium Bayreuther Univ.-Professoren i. R. organisiert.

Kommende Termine der Bayreuther Stadtgespräche

Mittwoch, 1. April 2026, 18.00 Uhr

Digitale Souveränität: Wie man private Daten besser schützen kann

Referent: Prof. Dr. Sebastian Roth, Lehrstuhl für Cybersicherheit an der Universität Bayreuth

Wie behalten wir im digitalen Alltag die Kontrolle über unsere Daten? Prof. Dr. Roth zeigt, warum digitale Souveränität heute entscheidend ist – und wie Privatpersonen wie Organisationen ihre Informationen besser schützen und verlorene Kontrolle zurückgewinnen können. Der Vortrag bietet verständliche Einblicke und praktische Ansätze für mehr Sicherheit im Netz.
Der Lehrstuhl für Cybersicherheit forscht hauptsächlich im Bereich Systemsicherheit. Ein besonderer Fokus liegt hier auf den Bereichen Web Sicherheit, Netzwerksicherheit, Sicherheit von mobilen und eingebetteten Systemen, ethische Fragestellungen im Bereich IT Sicherheitsforschung, sowie den Sicherheitsfragen welche sich aus dem menschlichen Umgang mit Computersystemen ergeben.

Informationen
Thema: „Wie man private Daten besser schützen kann“
Referent: Prof. Dr. Sebastian Roth, Universität Bayreuth
Termin: Mittwoch, 1. April
Zeit: 18:00 bis ca. 19:30  
Ort: Iwalewahaus, Wölfelstraße 2, Bayreuth.
Gut zu wissen: Eintritt frei, keine Anmeldung. 

Lachender Mann mit Bart und Brille

Zu Gast im Iwalewahaus: Prof. Dr. Sebastian Roth

Im Anschluss an den Vortrag in der Reihe "Bayreuther Stadtgespräche" sind alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und mit Prof. Roth ins Gespräch zu kommen.

vergangene Termine 2026

04. Februar 2026, 18 Uhr:

Referent: Prof. Dr. Anno Mungen, Leiter des Forschungsinstitut für Musiktheater (fimt) und Inhaber des Lehrstuhls für Theaterwissenschaften unter besonderer Berücksichtigung des Musiktheaters, Universität Bayreuth
2026 feiern die Stadt Bayreuth und die Festspiele selbst das 150-jährige Bestehen des ältesten Musikfestivals der Welt, das sich ausschließlich mit einem Komponisten - Richard Wagner -beschäftigt. Anno Mungen, Autor unter anderem des Buches „Hier gilt’s der Kunst: Wieland Wagner von 1941 – 1945“ und ausgewiesener Kenner der Festspiele, wird im Stadtgespräch einen wichtigen Blick auf die Festspiel-Historie einbringen. Mungen veröffentlicht im Juni 2026 sein neues Buch „Von Bayreuth nach Auschwitz“, Untertitel: „Oper -Politik – Gewalt“. (erscheint im Westen-Verlag). Worum es darin gehen wird, verrät diese Vorschau des Verlags: „Sie führen Krieg, foltern, morden – und sind kunstbeflissen: die Männer des Nationalsozialismus. Bayreuth ist seit 1900 ein beliebter Treffpunkt völkisch denkender Kreise. Anno Mungen zeigt, wie Kultur, Krieg und Massenmord in den letzten Jahren des Regimes zusammenwirken. Noch bis in die letzten Kriegstage werden Teile des Musikbetriebs aufrechterhalten, um die behauptete kulturelle Überlegenheit gegenüber anderen Völkern und den Juden zu dokumentieren. Bis heute behaupten große Teile der Wagner-Gemeinde, dass man sich im national-sozialistischen Bayreuth nur für wertfreie Kultur interessiert und sich der politischen Vereinnahmung entzogen habe. Es ist an der Zeit, erstmalig die Kontexte von Gewalt und Kunst in der hier aufscheinenden engen Verstrickung aufzuzeigen.“
 

Vergangene Termine der Veranstaltungsreihe

Für weitere Informationen steht gern zur Verfügung

Mann mit Brille

Gert-Dieter Meier

Wissenschaftskommunikation, Abteilung Presse, Marketing und Kommunikation

Telefon: 0921 / 55-5356
E-Mail: gert-dieter.meier@uni-bayreuth.de