Universität Bayreuth, Pressemitteilung 152/2022, 20.09.2022

Perfekte Voraussetzungen für Gründer*innen: Universität Bayreuth ist ein Nährboden für ausgezeichnete Start-ups

Im ersten bundesweiten Hochschulranking für Start-up-Gründer*innen landet die Universität Bayreuth in der Top10 und zeigt damit einmal mehr, wie bedeutend der Standort Bayreuth inzwischen für Neugründungen ist. Vor Bayreuth landen nur bedeutend größere Hochschulen. Auch das Bayreuther Start-up InContAlert schneidet erneut hervorragend ab. 

Sehr viele Start-ups werden direkt an oder aus der Universität heraus gegründet. Die Universität Bayreuth hat das schon früh erkannt und mit dem Institut für Entrepreneurship und Innovation (IEI) und vier Professuren in diesem Bereich die idealen Rahmenbedingungen für Gründer*innen geschaffen. Das Institut vereint Gründungsberatung, Forschung und Lehre und bietet neben Lehr- und Gründungsangeboten für Studierende auch Transfer- und Weiterbildungsformate für Externe an. Die Website top50startups.de hat nun das erste Hochschulranking für Start-up-Gründer*innen veröffentlicht. Die Universität Bayreuth landet dabei auf dem 8. Platz. „Obgleich die fränkische Hochschule vergleichsweise klein ist und von daher im Ranking ohnehin einen Nachteil gegenüber den großen Universitäten hat, haben doch einige der Gründer der Top 50 Start-ups hier studiert“, heißt es in der Begründung auf der Website. „Das Beispiel Bayreuth bestätigt jedenfalls die Erfahrung, dass auch kleinere Hochschulen erfolgreiche Start-ups hervorbringen.“ Die Plätze vor der Universität Bayreuth nehmen durchweg Hochschulen und Universitäten ein, die eine bedeutend höhere Anzahl an Studierenden haben.

„Das Erreichen des achten Platzes im Start-up-Uni-Ranking ist eine große Auszeichnung und Würdigung unseres Hochschulstandorts. Natürlich freuen wir uns über die große Unterstützung der Hochschulleitung und sind stolz auf unser Team sowie die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern des regionalen Innovationsökosystems“, sagt Dr. Petra Beermann, Leiterin des Instituts für Entrepreneurship und Innovation. „Wir können durch unsere vier Professuren die Themen (Social-)Entrepreneurship und Intrapreneurship fakultätsübergreifend vorantreiben, Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit bieten, sich mit dem Thema Gründung zu befassen und sich hierfür zu qualifizieren, sich interdisziplinär zu vernetzen und Veranstaltungen anrechnen zu lassen. Entsteht schließlich eine Gründungsidee, so bieten wir eine Gründungsberatung, Netzwerkveranstaltungen und später auch Weiterbildungsmöglichkeiten an.“

Zweimal unter den Top50

In das neue bundesweite Hochschulranking fließen unter anderem auch die Gründer*innen der aktuellen Top 50 Start-ups des Jahres 2021 ein. Auf Platz 26 ist das MedTech-Start-up „inContAlert“ gelistet, das 2019 von vier Absolventen der Universität Bayreuth gegründet wurde: Dr. Jannik Lockl, Tristan Zürl, Nicolas Ruhland und Pascal Fechner. Das Unternehmen hat einen Sensor entwickelt, der Menschen mit Inkontinenzproblemen und Blasenfunktionsstörung ein selbstbestimmteres aktives Leben ermöglicht.

Seit 2021 wird das Start-up mit Sitz in Bayreuth aus dem renommierten „EXIST“-Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums mit mehr als 700.000 Euro gefördert. „Das alles wäre nicht möglich gewesen, ohne die super Unterstützung der Universität Bayreuth und insbesondere des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Prozessmanagement“, erklärte Mitgründer Dr. Jannik Lockl anlässlich dieses Erfolgs.

Das US-amerikanische Magazin „Technology Innovators“ wählt in jedem Jahr die 50 weltweit besten CEOs im Bereich „Healthcare Technology“. Dr. Jannik Lockl, CEO von inContAlert, wurde 2022 in diese Liste der globalen Top50 aufgenommen. Im Gespräch mit „Technology Innovators“ sagt er zu dieser herausragenden Platzierung: „Persönlich bin ich der Meinung, dass Führungskräfte eine gewisse Leidenschaft entwickeln müssen. Die Menschen, die Sie umgeben, müssen fühlen, dass Sie sich dem Projekt zutiefst verpflichten. Wenn Ihre Mitarbeitenden diese Leidenschaft spüren, werden sie sich inspirieren lassen und bereit sein, Ihrem Antrieb und Engagement für das Projekt zu folgen“ (https://www.technology-innovators.com/incontalert/).

Über das Ranking:

Top 50 Start-ups ist eine Plattform der Passion4Business GmbH. An dieser GmbH ist unter anderem die F.A.Z.-Gruppe beteiligt. Eigenen Angaben zufolge wurde das Ranking anhand von drei Kriterien erstellt. Erstens wurde ermittelt, wo die Gründer*innen des aktuellen Top 50 Start-ups-Jahrgangs 2021 studiert haben. Zweitens wurden die Gründer*innen befragt, welche hochschulnahen Fördereinrichtungen und -programme sie genutzt haben, welche sie empfehlen können und welche nicht. Drittens wurden die Zahlen der EXIST-Gründerstipendien und -Forschungstransfers herangezogen, die an die einzelnen Hochschulen vergeben wurden. Für alle diese Kriterien wurden Punkte vergeben. Die Platzierung im Ranking ergibt sich aus der Zahl der erreichten Punkte.

Zur Platzierung von Dr. Jannik Lockl unter den weltweit 50 besten CEOs im Bereich Health Technology:
https://www.technology-innovators.com/healthcare-technology-ceos-edition-2022/ (Seite 22)

Petra Beermann

Dr. Petra Beermann

Direktorin für Transfer und Innovation des Instituts für Entrepreneurship & Innovation der Universität Bayreuth

Dr. Jannik Lockl

Dr. Jannik Lockl

Gründer und CEO InContAlert

Telefon: 0176 70320421
E-Mail: info@incontalert.de

Jennifer Opel

Jennifer OpelStellv. Pressesprecherin

Telefon: +49 (0)921 / 55-5357
E-Mail: jennifer.opel@uni-bayreuth.de