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30 Jahre IAS: Das Dach der Afrikastudien in Bayreuth feiert Geburtstag

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 096/2020 vom 18.06.2020

Das Institut für Afrikastudien (IAS) an der Universität wird 30. Im (coronabedingt) kleinen Kreis haben Universitätsrepräsentanten und kommunale Spitzenvertreter das Jubiläum begangen. Das IAS koordiniert die afrikabezogene Forschung, Lehre und Kooperation in Bayreuth. Die Afrika-Forschung ist ein bedeutender und fächerübergreifender Schwerpunkt der Universität Bayreuth und deutschlandweit führend.

(1)(v.l.) Prof. Dr. Cyrus Samimi, Sprecher IAS, Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, Dr. Ron Herrmann, IAS; (2) Daniela Löwinger (IAS) und Prof. Dr. Eva Spies, stv. Sprecherin IAS; (3) Prof. Dr. Cyrus Samimi, Sprecher IAS; (4) Landrat Florian Wiedemann; (5) Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth; (6) Dr. Ron Herrmann, wissenschaftliche Koordinator des IAS; (7) OB Ebersberger; (8) Dr. Franz Kogelmann, Geschäftsführer des Exzellenzclusters "Africa Multiple" und Mirjam Strasser (EIMAS) ; Fotos: Claudia Meier für UBT

„Wir betreiben Forschung über Afrika nur mit Afrika. Eine Beziehung, die beide Seiten sorgfältig pflegen. Eine Beziehung, aus der intensive Freundschaften hervorgegangen sind. Und eine Beziehung, die zur Erfolgsgeschichte wurde“, beschrieb Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible gestern bei der Jubiläumsveranstaltung den Ansatz, den die Bayreuther Forscher und Forscherinnen seit jeher verfolgen. Leible betonte: „Bayreuth steht mehr als jede andere Universität in Deutschland heute für Afrika. Die Afrikastudien sind für unsere Universität ein Alleinstellungsmerkmal.“

Der Sprecher des IAS, Prof. Dr. Cyrus Samimi, erinnerte an die Grüdungszeit des Instituts Ende der achtziger Jahre und betonte besonders die Bedeutung des damaligen Präsidenten Prof. Dr. Helmut Ruppert.Die Alleinstellung wurde Stück um Stück aufgebaut: Ein wichtiger Meilenstein der Afrikaforschung in Bayreuth war der Sonderforschungsbereich zum Thema „Identität in Afrika“, der schon in den achtziger Jahren erfolgreich eingeworben und über die maximale Förderdauer hinweg Bestand hatte. Es folgte das IAS. 2007 dann die “Bayreuth International Graduate School of African Studies”, kurz BIGSAS. Sie wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative gegründet und gilt seither als Leuchtturm der internationalen Doktorandenausbildung. 2018 erhielt die Universität Bayreuth schließlich den Exzellenzcluster „Africa Multiple“, in dem das Feld der Afrikastudien zukunftsorientiert ausgerichtet wird. Im Wintersemester 2020/2021 startet gemeinsam mit der Universität Porto (Portugal) und der Universität Bordeaux-Montaigne (Frankreich) EIMAS, der erste Europäische Masterstudiengang für Afrikastudien. Darüber hinaus koordiniert das IAS das bayernweite Afrika-Forschungsnetzwerk BRIAS aus Universität Bayreuth, TH Ingolstadt, TH Neu-Ulm und Universität Würzburg. Als zentrale Koordinationsstelle des Afrikaschwerpunkts fördert das IAS fakultätsübergreifend und interdisziplinär, etwa durch fachübergreifende Forschungsprojekte und afrikabezogene Drittmittelanträge, die Forschung und Lehre sowie die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Afrika-bezogenen Fächern. Es hat etwa 60 promovierte Mitglieder, darunter mehr als 20 Professorinnen und Professoren.

Thomas Ebersberger, Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, und Florian Wiedemann, Landrat des Landkreises Bayreuth, lobten die internationale Strahlkraft, die die Afrikaforschung unter dem Dach des IAS hat, von der auch Stadt und Landkreis profitieren. Landrat und OB hoben die Bedeutung des IAS in gesellschaftspolitischen Debatten hervor.

Kontakt:

Dr. Ron Herrmann
Wissenschaftler Koordinator Institut für Afrikastudien
Universität Bayreuth
Tel::  +49 (0)921 55-4516
Mail:  ron.herrmannuni-bayreuth.de


Redaktion:

Anja-Maria Meister
Pressesprecherin
Universität Bayreuth
Tel.: + 49 (0) 921 55 - 5300
Mail: anja.meister@uni-bayreuth.de

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