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Klimawandel und Ökosysteme: Ausstellungseröffnung im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 080/2019 vom 26.06.2019

Am Sonntag, 30. Juni 2019, um 14 Uhr sind die Medien und die Öffentlichkeit herzlich eingeladen zur Eröffnung einer neuen Ausstellung im Ökologisch-Botanischen Garten (ÖBG) der Universität Bayreuth. Unter dem Titel „Spaced: Satellitendaten und europäische Schutzgebiete“ zeigen beeindruckende Naturfotos und Satellitenbilder, wie sich der Klimawandel und weitere menschliche Einflüsse auf natürliche Ökosysteme auswirken. Die Ausstellung ist aus dem europäischen Forschungsprojekt 'Ecopotential' hervorgegangen, das von der Universität Bayreuth maßgeblich mitkoordiniert wird. Sie wurde zunächst im EU-Parlament in Brüssel gezeigt, ist seitdem in Europa unterwegs und macht nun erstmals in Deutschland Station.

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Die Ausstellung ist bis einschließlich 1. September 2019 in den Gewächshäusern des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität Bayreuth zu sehen: Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr.

Am Beispiel von 24 bedeutenden Schutzgebieten, auf die sich die Forschung im Projekt "Ecopotential' konzentriert, werden die Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf natürliche Ökosysteme vor Augen geführt. Die Ausstellung zeigt, wie Fachleute aus Wissenschaft und Praxis zusammenarbeiten, um diese Ökosysteme besser zu verstehen und zu erhalten.

Erdbeobachtung für den Naturschutz

Natürliche Ökosysteme sind Hotspots des Wandels von Vegetationen und Tierpopulationen, von Böden, Gletschern, Flüssen und Seen. Dank der neuen Systeme der Erdbeobachtung können diese Veränderungen mit beispielloser Häufigkeit, Auflösung und räumlicher Ausdehnung erfasst werden. Die Sentinel-Missionen der europäischen Weltraumorganisation ESA sind als Teil des Copernicus-Programms das bisher ehrgeizigste System, das derzeit existiert. Im Projekt 'Ecopotential' analysieren die Forschungspartner die von Sentinel-Satelliten übermittelten Daten, um zu verstehen, wie sich Ökosysteme insbesondere durch den Klimawandel und die Verschmutzung der Umwelt verändern. Auf dieser Grundlage können dann geeignete Strategien für den Naturschutz entwickelt werden.

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Das Projekt 'Ecopotential'

Mit rund 50 Partnern aus Wissenschaft, Naturschutzpraxis und Privatwirtschaft ist 'Ecopotential' das größte von der EU geförderte Projekt zu Ökosystemen. Die Leitung des Projektes liegt beim National Research Council (CNR) in Italien. Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein, Inhaber des Lehrstuhl für Biogeografie an der Universität Bayreuth, hat die Ko-Leitung inne und wirkt daher maßgeblich im Projekt mit.

Kontakt:

Claudia Steinacker
Research Associate
Lehrstuhl für Biogeografie, Universität Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-2299
E-Mail: claudia.steinacker@uni-bayreuth.de


Redaktion:

Christian Wißler
Stabsabteilung Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-5356
E-Mail: christian.wissler@uni-bayreuth.de

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