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Dies academicus 2017 – Höhepunkt des akademischen Jahres auf dem Campus

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 141/2017 vom 28. November 2017

Mit einem Dies academicus feierte die Universität Bayreuth gestern ihren 42. Geburtstag. Eine Rückschau auf das vergangene akademische Jahr und einen Ausblick auf kommende Projekte gab Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. Den Festvortrag mit dem Titel ‚Sind Sie Elite? Ein Plädoyer für Mut und Verantwortung in stürmischen Zeiten‘ hielt Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Auf dem Campus der Universität Bayreuth begegnen sich täglich Studierende und Lehrende – das Miteinander ist persönlich, nahezu familiär, eben Klasse statt Masse. Über 13.400 Studierende beleben derzeit den Campus – und damit auch die Stadt Bayreuth. 1.100 wissenschaftliche Beschäftigte, 241 Professorinnen und Professoren sowie 900 nichtwissenschaftliche Beschäftigte arbeiten an der Universität Bayreuth, die damit der größte Arbeitgeber der Region ist. Das akademische Leben ist vielfältig, die Forschung hat Spitzenniveau, die Lehre erfolgt nach modernsten Methoden, Internationalität und Diversität werden groß geschrieben – der Campus ist ein leistungsstarker, weltoffener und internationaler Ort, an dem Toleranz und Vielfalt gelebt werden. Das Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere.

„Trauen Sie sich etwas zu!“ – Zum Festvortrag von Giovanni di Lorenzo

Für seinen Vortrag mit dem Titel ‚Sind Sie Elite? Ein Plädoyer für Mut und Verantwortung in stürmischen Zeiten‘ erhielt der Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Giovanni di Lorenzo, lang anhaltenden Applaus – selbstredend auch von den zahlreich im Audimax anwesenden Studierenden, an die sich seine Rede insbesondere richtete.

Giovanni di Lorenzo

In Hinführung auf sein Vortragsthema ‚Elite‘, stellte di Lorenzo fest, dass ein Studium in Deutschland ohne Studiengebühren ein großer Segen sei und sich also die Frage stelle, „ob Sie (Anm. d. Red.: die Studierenden) dieser Gesellschaft, die Sie auf solche Weise fördert, nicht auch etwas zurückgeben wollen. Ich finde, Sie sollten Elite sein wollen!“

Allerdings sei der Begriff ‚Elite', so der Redner, national und international in Verruf geraten, aus allen Richtungen werde mehr oder weniger mit Verachtung auf die Elite geschaut. „Der Begriff ‚Elite‘ wird vor allem aber materiell oder machtpolitisch verstanden.“ Diese Art der Definition von Elite und Establishment, so die Lorenzo, etwa das Klammern an die Macht ohne entsprechend Verantwortung zu übernehmen, und die Vergütungen und Boni, etwa in der Wirtschaft, auch dann, wenn eklatante Fehlleistungen vorliegen, würden das Misstrauen vieler Menschen erwecken und ihr Gerechtigkeitsempfinden verletzen.

Dennoch, konstatierte di Lorenzo, gehe es ohne Elite nicht, denn sie führe unsere Gesellschaft an und bringe das Land durch Expertise zu Höchstleistungen. Doch allein das definiere Elite nicht, denn es fehle immer noch ein wesentlicher Aspekt: „Elite zu sein, zu führen, heißt, es sich nicht einfach zu machen. Verantwortung zu übernehmen. Zu sehen, was getan werden muss, auch wenn es lästig ist. Sich der Folgen seiner Handlungen bewusst zu sein, Mut zu zeigen, indem man für Mitmenschen einsteht und für Werte geradesteht. Es bedeutet auch, (…) Fehler zu bekennen, zu korrigieren und sich dafür entschuldigen. Und sich an Regeln zu halten, die für alle gelten.“

Zum Schluss seiner Rede gekommen, richtete die Lorenzo (s)einen Appell an die Studierenden: „Es ist verständlich, wenn Sie Angst vor Verantwortung haben. Aber die Zeit lässt sich nicht aufhalten und mit jedem Jahr, das Sie älter werden, werden die Geschicke dieser Welt mehr in Ihren Händen liegen. Trauen Sie sich etwas zu, seien Sie eine ideelle Elite! Erlauben Sie sich ruhig ein wenig Idealismus.“ Giovanni di Lorenzo gab den Studierenden ein bemerkenswertes Zitat des bereits verstorbenen Publizisten Roger Willemsen mit auf den Weg, das Willemsen in seinem letzten und unvollendet gebliebenen Roman als Kerngedanke formuliert hatte: „Wer werden wir gewesen sein?“

„Nehmen Sie sich die Zeit, auch mal einen Umweg zu gehen! Finden Sie heraus, was gut für Sie ist – und was nicht. Verzagen Sie nicht: Nur durch Fehler und Niederlagen entsteht Stärke und erwächst Persönlichkeit. Vor allem möchte ich Ihnen damit sagen: Freuen Sie sich, dass Sie studieren, sich bilden können (...) Und ich hoffe, dass Sie mit immer bleibendem Staunen auf diese Welt blicken werden, die vielleicht nicht gerade überall auf Sie gewartet hat, die Sie aber dringend braucht.“

Die Erfolgsbilanz der Universität Bayreuth 2017 – Zur Ansprache des Universitätspräsidenten

Jährlich im November, wenn die Universität ihren Geburtstag feiert, bietet der Dies academicus die beste Gelegenheit, das akademische Jahr Revue passieren zu lassen. Auch 2017 sei die Universität Bayreuth, so Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible in seiner Ansprache, in vielerlei Hinsicht gewachsen, habe neue Projekte angestoßen und auf den Weg gebracht. Hier einige Beispiele:

Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible
  • Platzierungen in nationalen und internationalen Rankings
    „Dass junge Menschen, die an unserer Universität studieren, hier ausgezeichnete Bedingungen vorfinden, bestätigen uns nationale und internationale Rankings“, berichtete Prof. Leible. „Im nationalen CHE-Ranking 2017 geben die Bayreuther Studierenden der Fächer BWL, VWL, Jura und Wirtschaftsingenieurwesen unserer Uni Bestnoten. Die CHE-Studierendenbefragungen belegen nicht nur eine sehr hohe Zufriedenheit mit der Studiensituation überhaupt, unsere Studierenden bewerten unter anderem auch das interdisziplinäre Lehrangebot, die Betreuung durch engagierte Dozenten und den Zugang zu modernster IT auf dem Campus als exzellent.“

    ​International platziert sich Bayreuth unter den 1.000 Universitäten, die im renommierten ‚Times Higher Education World University Ranking 2018‘ bewertet wurden (2017 veröffentlicht), in der Ranggruppe 251-300. Das ist ein – für eine kleine bis mittelgroße Universität – sehr gutes Ergebnis. „Im ‚Times Higher Education Young University Ranking 2017‘ belegen wir Platz 29 der 200 besten Universitäten unter 50 Jahren – ein Ergebnis, auf das wir ebenfalls stolz sein können“, so der Universitätspräsident in seiner Ansprache.
  • Neue Studiengänge zum Wintersemester 2017/18
    Damit die Universität Bayreuth weiterhin ihren Platz in der Spitzengruppe nationaler und internationaler Universitäten behaupten kann, arbeiten wir ständig an der Erweiterung unseres Studienangebotes. So werden seit dem Wintersemester 2017/18 neue, teils englischsprachige Studiengänge angeboten. „Schon die Bezeichnungen der neuen Studienprogramme – Interkulturelle Germanistik, Soziologie, Sporttechnologie, African Verbal and Visual Arts – machen deutlich, dass wir international denken und mit interdisziplinären Studienangeboten Fakultätsgrenzen überwinden“, erklärte Prof. Leible. Für nächstes Jahr sind folgende Studiengänge geplant: Maschinenbau M. Sc., Umwelt- und Ressourcentechnologie B. Sc. und LL.B Recht und Wirtschaft.
     
  • Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder
    Ein wichtiger Etappensieg ist uns in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gelungen: Die Universität Bayreuth wird mit zwei Vollanträgen für Exzellenzcluster in den Afrikastudien und – gemeinsam mit der Universität Würzburg – den Polymerwissenschaften ins bundesweite Rennen gehen. Wir freuen uns sehr über dieses positive Ergebnis und arbeiten bereits an den Vollanträgen – deren Bewilligung könnte die Spitzenforschung an der Universität Bayreuth auf ein neues Level heben. Es bleibt spannend!
     
  • ‚Campus Kulmbach‘
    Auch innerhalb der Region entwickelt sich die Universität Bayreuth ‚spitzenmäßig‘ weiter: So laufen die Planungen für den ‚Campus Kulmbach‘ auf Hochtouren. Angestrebt wird eine neue, siebente Bayreuther Fakultät mit dem Arbeitstitel ‚Life Sciences – Food & Health‘ auf internationalem Spitzenniveau. Die Hochschulleitung rechnet mit bis zu 1.000 zusätzlichen Studierenden und rund 20 neuen Lehrstühlen. „Von den neuen Studienplätzen werden sowohl die Stadt Kulmbach als auch die Region Oberfranken insgesamt profitieren, da sie hierdurch für junge Menschen noch attraktiver werden“, ist sich Prof. Leible sicher. „Und für uns als Universität eröffnet sich die einmalige Chance, unser Profilfeld ‚Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften’ zu einem weltweit sichtbaren Forschungscluster auszubauen.“
  • Neue Studiengänge zum Wintersemester 2017/18
    Damit die Universität Bayreuth weiterhin ihren Platz in der Spitzengruppe nationaler und internationaler Universitäten behaupten kann, arbeiten wir ständig an der Erweiterung unseres Studienangebotes. So werden seit dem Wintersemester 2017/18 neue, teils englischsprachige Studiengänge angeboten. „Schon die Bezeichnungen der neuen Studienprogramme – Interkulturelle Germanistik, Soziologie, Sporttechnologie, African Verbal and Visual Arts – machen deutlich, dass wir international denken und mit interdisziplinären Studienangeboten Fakultätsgrenzen überwinden“, erklärte Prof. Leible. Für nächstes Jahr sind folgende Studiengänge geplant: Maschinenbau M. Sc., Umwelt- und Ressourcentechnologie B. Sc. und LL.B Recht und Wirtschaft.

  • Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder
    Ein wichtiger Etappensieg ist uns in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gelungen: Die Universität Bayreuth wird mit zwei Vollanträgen für Exzellenzcluster in den Afrikastudien und – gemeinsam mit der Universität Würzburg – den Polymerwissenschaften ins bundesweite Rennen gehen. Wir freuen uns sehr über dieses positive Ergebnis und arbeiten bereits an den Vollanträgen – deren Bewilligung könnte die Spitzenforschung an der Universität Bayreuth auf ein neues Level heben. Es bleibt spannend!

  • ‚Campus Kulmbach‘
    Auch innerhalb der Region entwickelt sich die Universität Bayreuth ‚spitzenmäßig‘ weiter: So laufen die Planungen für den ‚Campus Kulmbach‘ auf Hochtouren. Angestrebt wird eine neue, siebente Bayreuther Fakultät mit dem Arbeitstitel ‚Life Sciences – Food & Health‘ auf internationalem Spitzenniveau. Die Hochschulleitung rechnet mit bis zu 1.000 zusätzlichen Studierenden und rund 20 neuen Lehrstühlen. „Von den neuen Studienplätzen werden sowohl die Stadt Kulmbach als auch die Region Oberfranken insgesamt profitieren, da sie hierdurch für junge Menschen noch attraktiver werden“, ist sich Prof. Leible sicher. „Und für uns als Universität eröffnet sich die einmalige Chance, unser Profilfeld ‚Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften’ zu einem weltweit sichtbaren Forschungscluster auszubauen.“
Lukas Heinze
  • Ideenwettbewerb ‚Create YOUR Campus – feel good & study well’
    Am Anfang stand, dass wir die Gesundheit der Studierenden fördern wollen. Daraus entwickelte sich im Sommersemester 2017 der studentische Ideenwettbewerb ‚Create YOUR Campus – feel good & study well‘. Beim ‚Campus-brainstorming‘ machten Studierende aller Fakultäten mit: Insgesamt wurden 87 Ideen eingereicht. „Der Ideenwettbewerb hat bereits erste Früchte getragen“, so Universitätspräsident Leible, „die Enzis, unsere neuen farbenfrohen Sitz- und Liegemöbel, bevölkern seit Kurzem den Campus und sind sofort in Besitz genommen worden.“ Zu den Siegerideen gehören neben den Enzis auch die Einrichtung von Trinkwasserstationen auf dem Campus sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradmobilität. 
     
    ​Lukas Heinze, Vorsitzender des Studierendenparlaments, ergänzte in seiner Ansprache: „Als gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden wollen wir das Studium an unserer Universität verbessern. Das Studium ist jedoch viel mehr als Vorlesungen, Übungen und Prüfungen – erst das ‚Drumherum‘ macht ein Studium an der Universität Bayreuth so wertvoll.“ Exemplarisch nannte er Events wie das Summer-Feeling oder die Bayerische Woche, das breite Angebot des Hochschulsports oder eben auch die Enzis. „Auch wir als Studierendenparlament leisten mit dem Mensaabend oder den Bayreuther Debatten unseren Beitrag für einen belebten Campus, mit dem wir uns zweifelsohne von vielen Universitäten abheben.“
  • Universität Bayreuth wird barrierefrei(er)
    Barrierefrei studieren – dieses Ziel hat sich die Universität Bayreuth auf ihre Fahnen geschrieben. Jeder Studierende soll an unserer Universität chancengleich einen Hochschulabschluss erwerben und gleichberechtigt, ob mit oder ohne Handicap, am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. „Die Verleihung des Siegels ‚Bayern barrierefrei‘ im Sommer dieses Jahres ist allerdings keine Auszeichnung des Ist-Zustandes, sondern eine Selbstverpflichtung. Wir sind für Anregungen und Kritik jederzeit offen und wollen die Barrierefreiheit unserer Universität stetig weiterentwickeln“, erklärte Prof. Leible.
  • DLD Campus
    Ein Highlight im Veranstaltungskalender war sicher der DLD Campus, der Entscheider, Künstler und Unternehmer erstmals an die Universität Bayreuth gebracht hat, um mit Studierenden, Wissenschaftlern und Innovatoren aus der Region über digitale Transformation zu diskutieren. DLD steht für Digital, Life, Design. Der DLD gilt als wichtigste Innovationskonferenz im deutschsprachigen Raum und wird veranstaltet von Hubert Burda Media in München. Und der nächste DLD ist auch schon in Sicht: 12. Juli 2018!


Preisträger

Ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des ‚President’s Dinner‘

In seiner Ansprache ehrte der Universitätspräsident herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits am 17. November 2017 im Rahmen des ‚President’s Dinner‘ (siehe Foto) ihre Auszeichnungen erhalten hatten.

  • Goldener Rabe – Universitätspreis für herausragende Lehre für Nicolai Teufel
    Das Credo von Nicolai Teufel ist: „Ich mache Lehre so, wie ich sie mir als Student vorgestellt habe“. Diese Aussage spiegelt wider, wie der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl Kulturgeographie auch von außen wahrgenommen wird. Nicolai Teufel besitzt ein außergewöhnliches didaktisches Geschick – trotz Nähe zu seinen Studierenden bewahrt er sich einen professionellen neutralen Blick.
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  • Preis für gute Lehre an den staatlichen Universitäten in Bayern
    Mit dem ‚Preis für gute Lehre‘ würdigt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst jährlich die Arbeit der besten bayerischen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. Preisträgerin der Universität Bayreuth für das Jahr 2016 war Andrea Kreuzer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Psychologie. Ihre Auszeichnung erfolgte am 23. November 2017. Als Preisträger für das Jahr 2017 hat die Universität Bayreuth Prof. Dr. Anton Schiela, Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Mathematik (in gemeinsamer Leitung mit Prof. Dr. Lars Grüne), vorgeschlagen. Die Auszeichnung seitens des Staatsministeriums wird 2018 erfolgen.

  • Universitätspreis für digital unterstützte Lehre für Prof. Dr. Markus Lippitz
    Als erster Lehrender hat Prof. Dr. Markus Lippitz, seit 2013 Lehrstuhlinhaber für Experimentalphysik III, diesen Preis erhalten: In seiner Vorlesung ‚Optik und Wärmelehre‘ spielen digitale Ressourcen eine zentrale Rolle – damit hat er das klassische Lehrveranstaltungsformat mit Frontalunterricht und wenig Interaktion vollständig „auf den Kopf gestellt“ (flipped classroom).

  • Preis des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) für Rose Nyakio Kimani
    Der DAAD-Preis für Rose Nyakio Kimani, seit 2013 Doktorandin an der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS), ist einerseits Anerkennung ihrer bisherigen Forschungsleistungen, andererseits eine Auszeichnung ihres gesellschaftlichen und sozialen Engagements sowie ihrer interkulturellen Kompetenz.

  • Preise der Stadt Bayreuth für Michael Stasik, Theresa Weith und Dr. Christoph Zehe
    Michael Stasik erhält den Preis für seine Dissertation, in der er einen der größten und geschäftigsten Busbahnhöfe Westafrikas erforscht hat. Die Arbeit wurde von seinem Betreuer, Prof. Dr. Kurt Beck, mit der Bestnote ‚summa cum laude‘ bewertet und von ihm als „Glanzstück ethnologischer Forschung“ bezeichnet. Darüber hinaus charakterisiert er die Dozententätigkeit von Michael Stasik als „enorme Bereicherung“.
     
    Theresa Weith bestand ihre Promotionsprüfung mit dem Prädikat ‚summa cum laude‘. In ihr sieht Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann eine „besonders aussichtsreiche Nachwuchswissenschaftlerin“ und findet es zudem bemerkenswert, dass sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit „auch noch den Antrieb hat, sich persönlich fortzubilden und sich gesellschaftlich zu engagieren“.
     
    'Die Dissertation von Dr. Christoph Zehe wurde von seinem Betreuer, Prof. Dr. Jürgen Senker, mit der Bestnote ‚summa cum laude‘ bewertet. Gelobt wird nicht nur die „außerordentliche Qualität, Erfindungstiefe und Effizienz seiner Arbeiten“ – für Prof. Senker gehört Dr. Christoph Zehe „ohne Frage zu den besten Chemikern seiner Altersgruppe, auch auf internationalem Niveau“.

  • Wissenschaftspreis des Universitätsvereins Bayreuth e.V. für Dr. Malte Kramme und Dr. Helmut Strobl
    Dr. Malte Kramme ist Habilitand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Verbraucherrecht und Privatrecht sowie Rechtsvergleichung bei Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel. Trotz seiner vergleichsweise kurzen akademischen Karriere hat Dr. Malte Kramme ein ungewöhnlich langes Publikationsverzeichnis vorzuweisen, welches sich laut Prof. Schmidt-Kessel auch durch „Qualität und Innovationskraft“ auszeichnet.
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    Dr. Helmut Strobl überzeugt neben seiner Promotion auch mit seiner Arbeit in Forschung und Lehre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Susanne Tittlbach, die ihn als „einen außerordentlich begabten Nachwuchswissenschaftler in der Sportwissenschaft“ bezeichnet. Sie ist sich zudem sicher: „Die aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Strobl lassen eine vielversprechende und richtungsweisende Habilitation erwarten.“

  • Preis zur Frauenförderung 2017
    Die Universität vergibt den Preis zur Frauenförderung für abgeschlossene Promotionen an die Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik sowie an die Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Preisteilung). Der Preis für abgeschlossene Habilitationen geht an die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, die Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät sowie die Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften (Preisteilung). Den Preis in der Kategorie Berufung von Juniorprofessorinnen und Professorinnen erhält die Kulturwissenschaftliche Fakultät.

  • Iwalewa Art Award für Kitso Lynn Lelliott (Verleihung am 10. November 2017)
    Mit ihrer Arbeit erinnert die Künstlerin an den transatlantischen Sklavenhandel. Ihre Forschung führte sie bis an den Hof der Wilhelmine in Bayreuth, wo im 18. Jahrhundert eine aus Surinam stammende Frau namens Alzire arbeitete. Alzire starb in Bayreuth – ihr ursprünglicher Name ist heute unbekannt. Kitso Lynn Lelliott möchte Alzire eine Stimme und ein Bild geben.

  • Emil Warburg-Preise für Dr. Matthias Dauth und Jochen Fischer
    Die Emil Warburg-Stiftung fördert Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Physik an der Universität Bayreuth und zeichnet besondere Leistungen mit Preisen aus. Die Emil Warburg-Preise für das Jahr 2016 wurden von Brigitte Merk-Erbe, Oberbürgermeisterin von Bayreuth und Vorsitzende vom Stiftungsvorstand der Emil Warburg-Stiftung, während einer Festveranstaltung auf dem Unicampus am 1. Juli 2017 an Dr. Matthias Dauth (Forschungspreis) und Jochen Fischer (Technikpreis) übergeben.

Kontakt:

Angela Danner
Leitung Corporate Identity
Stabsabteilung Presse, Marketing, Kommunikation – Corporate Identity
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5323
E-Mail: angela.danner@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/organisation



Redaktion:

Brigitte Kohlberg
Stv. Pressesprecherin – Hochschulkommunikation
Marketing Communications
Stabsabteilung Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5357 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse
 

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