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W3-Professur für Theoretische Physik von Transport- und Konversionsprozessen in heterogenen Umgebungen

Die Universität Bayreuth ist eine forschungsorientierte Universität mit international kompetitiven und interdisziplinär ausgerichteten Profilfeldern in Forschung und Lehre. An der Universität Bayreuth ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W 3-Professur für Theoretische Physik von Transport- und Konversionsprozessen in heterogenen Umgebungen

im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die international erfolgreich und in einem der folgenden Forschungsgebiete, insbesondere im Hinblick auf Batterien, hervorragend ausgewiesen ist: Modellierung elektrochemischer Prozesse an Grenzflächen, nichtlineare Dynamik und Selbstorganisation in elektrisch geladenen Systemen oder Dynamik komplexer Netzwerke. Wünschenswert sind mathematische und/oder computergestützte Multiskalen- und Multiphysik-Methoden, die einen möglichst großen Bereich an Längenskalen von der atomaren bis zur Kontinuumsskala abdecken.

Es wird erwartet, dass die zu berufende Person eine aktive und tragende Rolle im neu gegründeten Bayerischen Zentrum für Batterietechnik (BayBatt, www.baybatt.uni-bayreuth.de) übernimmt. Gleichzeitig ist Engagement im Physikalischen Institut sowie in kollaborativen Forschungsverbünden, das bestehende Aktivitäten stärkt und ergänzt, ausdrücklich erwünscht. Die Bereitschaft und Fähigkeit zur Einwerbung von Drittmitteln müssen erkennbar sein.

In der Lehre ist vor allem die theoretische Ausbildung im neuen Masterstudiengang Batterietechnologie und Batteriesystemtechnik abzudecken. Die Fähigkeit, in englischer und deutscher Sprache zu unterrichten, wird erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualifikation einer Promotion nachgewiesen wird, und eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, die auch im Rahmen einer Juniorprofessur oder außerhalb des Hochschulbereiches erbracht sein können. In das Beamtenverhältnis kann gemäß der bayerischen gesetzlichen Regelung berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Ausnahmen sind in dringenden Fällen möglich.

Die Universität Bayreuth schätzt die Vielfalt ihrer Beschäftigten als Bereicherung und bekennt sich ausdrücklich zum Ziel der Chancengleichheit der Geschlechter. Wissenschaftlerinnen werden hierbei mit Nachdruck um ihre Bewerbung gebeten. Personen, die mehr Vielfalt in das Forschungs- und Lehrprofil der Universität Bayreuth einbringen, sind ausdrücklich zur Bewerbung eingeladen. Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) mit Kindern sind sehr willkommen. Die Universität Bayreuth ist Mitglied im Best-Practice Club „Familie in der Hochschule e.V.“, hat erfolgreich am HRK-Audit „Internationalisierung der Hochschule“ teilgenommen und bietet einen Dual Career Support. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen (Lebenslauf mit Schriftenverzeichnis, Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbung, Zeugnisse und Urkunden) werden bis zum 30.09.2020 in genau einer pdf-Datei (max. 30 MB) erbeten an den Dekan der Fakultät für Mathematik, Physik und Informatik  Prof. Dr. Stephan Kümmel  unter dekanat.mpi@uni-bayreuth.de. Die Unterlagen werden nach Beendigung des Berufungsverfahrens gemäß den Anforderungen des Datenschutzes gelöscht.

Stellenanzeige als PDF-Dokument

 

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