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News

2018 | 2017

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Ausgezeichnet: Spitzenforscherin aus Oxford kommt an
die Universität Bayreuth

Die britische Physikerin Prof. Dr. Laura Herz von der Universität Oxford hat den renommierten Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten und wird in den nächsten Jahren regelmäßig an der Universität Bayreuth forschen und lehren. Im Rahmen einer Feierstunde am 28. Juni 2018 in Berlin nahm die international hochangesehene Wissenschaftlerin die mit 45.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen. In Zusammenarbeit mit
Prof. Dr. Anna Köhler vom Physikalischen Institut der Universität Bayreuth wird sie hier die interdisziplinäre Forschung zu anorganischen Halbleiter-Materialien, molekularen Energietransporten und hocheffizienten Solarzellen weiter vorantreiben. ... mehr

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Effiziente Immuntherapien durch Spinnenseide:
Transportpartikel bringen Wirkstoffe sicher ans Ziel 

Spinnenseide gewährleistet, dass spezielle medizinische Wirkstoffe unbeschädigt ins Zentrum von Immunzellen gelangen und hier ihre volle Wirkung entfalten können. Forscher der Universität Bayreuth, der LMU München sowie der Universitäten Genf und Freiburg in der Schweiz haben zusammen mit der Firma AMSilk aus künstlicher Spinnenseide Transportpartikel entwickelt, die in der Lage sind, die Effizienz von Immuntherapien gegen Krebs oder Tuberkulose signifikant zu steigern. Sie können zudem für vorbeugende Impfungen gegen Infektionskrankheiten oder für die Impfstoff-Lagerung in den Tropen eingesetzt werden. In der Zeitschrift Biomaterials stellen die Wissenschaftler ihre Entdeckung vor. ... mehr

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Astronautennahrung im Weltall produzieren: Experimente
aus Bayreuth an Bord eines Blue Origin-Flugs

Bemannte Weltraummissionen, die viele Wochen oder Monate andauern, sind nur möglich, wenn der Transport des Proviants für die Astronauten nicht zu viel Energie für die Fluggeräte benötigt. Eine Lösung des Problems könnten Organismen sein, die lebenswichtige Nährstoffe an Bord erzeugen. Sind Wasserflöhe, die auf der Erde große Mengen an Biomasse produzieren, dazu in der Lage? Biologen der Universität Bayreuth haben Experimente entwickelt, um das Verhalten dieser Tiere in der Schwerelosigkeit zu testen. Auf einem Suborbitalflug des Privatunternehmens Blue Origin wurden diese Versuche jetzt erfolgreich durchgeführt. Es waren mit die ersten biologischen Experimente auf einem Blue Origin-Flug. ... mehr

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Damit Bildschirme kräftiger leuchten:
Bayreuther Forscher entdecken Weg zur
Farbsteuerung von OLEDs

Organische Leuchtdioden (OLEDs) werden in Smartphones und TV-Geräten eingesetzt und unterstützen eine kontrastreiche Darstellung von Farben. In diesen Dioden werden als organische Halbleiter oft konjugierte Polymere eingesetzt. Forscher der Universität Bayreuth haben jetzt herausgefunden, wie die räumliche Struktur dieser Polymere genutzt werden kann, um die Farben der OLEDs zu steuern und Bildschirme noch besser zum Leuchten zu bringen. Im Wissenschaftsmagazin PNAS stellen sie diesen bisher unbekannten Mechanismus vor. ... mehr

Wilsons-Promontory-National Park, Victoria, Australien

Uni Bayreuth goes Australia – weitere Schritte

Die Universität Bayreuth intensiviert die Internationalisierung in Richtung Australien: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat jetzt die Förderung für das ‚Bayreuth-Melbourne Polymer/Kolloid Netzwerk‘ bis 2020 verlängert. Eine weitere wichtige Etappe ist die Eröffnung des Gateway Offices der Uni Bayreuth in Melbourne Ende Juni 2018. ... mehr

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Mikroplastik in Flüssen: Uni Bayreuth liefert
Grundlage für neue Studie aus fünf Bundesländern

Wie stark sind Flüsse in Deutschland durch Mikroplastik belastet? Eine heute veröffentlichte Studie bietet erstmals konkrete Anhaltspunkte. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Laforsch hat eine Forschergruppe an der Universität Bayreuth von 2014 bis 2017 Wasserproben an 22 Flüssen, hauptsächlich im Einzugsgebiet von Rhein und Donau, entnommen und analysiert. Die nun vorliegenden Ergebnisse bilden einen der weltweit größten, mit einheitlichen Untersuchungsverfahren gewonnenen Datensätze zum Vorkommen von Plastikpartikeln in Flüssen. Auftraggeber der Studie waren die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. ... mehr

Smart und bequem: Neue Textilien für High-Tech-
Kleidung, made in Bayreuth

Unbequem, steif und wenig luftdurchlässig: Textile Materialien, durch die elektrischer Strom fließen kann, sind für Alltagskleidung manchmal hinderlich. Doch jetzt haben Forscher der Universität Bayreuth, der Donghua University in Shanghai und der Nanjing Forestry University neuartige Vliesstoffe entwickelt, die sowohl elektrische Leitfähigkeit besitzen als auch flexibel und atemfähig sind. Damit ist der Weg frei für bequeme High-Tech-Kleidung, die beispielsweise das Sonnenlicht in Wärme umwandelt, tragbare elektronische Geräte mit Strom versorgt oder Sensoren für das Fitnesstraining enthält. In der Zeitschrift npj Flexible Electronics stellen die Wissenschaftler ihre Entwicklung vor. ... mehr

NMR Zentrum Nordbayern

Innovative Forschungsinfrastruktur mit Weltruf: Nordbayerisches NMR-Zentrum neu aufgestellt.

Die Universität Bayreuth wird auf einem weiteren Feld ein weltweit beachteter Forschungsstandort: Nun hat nach dem Hochschulrat auch der Senat der Uni Bayreuth grünes Licht für das ‚Nordbayerische NMR-Zentrum‘ gegeben. Darin werden 14 Magnetresonanzspektrometer – unter anderem eines der weltweit leistungsstärksten Geräte – ein 1 GHz-NMR-Spektrometer – an der Universität zusammengefasst und so einer breiten Forschungsöffentlichkeit zugänglich gemacht. ... mehr

Bayreuther Chemikerin ist Mitglied im Jungen Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Mirijam Zobel (32), Juniorprofessorin für Chemie an der Universität Bayreuth, ist zum 1. März 2018 in das Junge Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden. Die Mitgliedschaft ist bis 2020 mit einer jährlichen Förderung von 12.000 Euro verbunden. ... mehr

Dr. Daniel de las Heras

Kunststoffteilchen präzise steuern: Bayreuther Physiker finden ungewöhnliche Kolloide

Physiker der Universität Bayreuth haben Kunststoffteilchen entdeckt, die es ermöglichen, Bewegungen einzelner Moleküle lückenlos zu beobachten und präzise zu steuern. Neuartige Mikrochips, die nur wenige Zehntelmillimeter groß sind und eine derartige Steuerung gewährleisten, sind daher keine Zukunftsmusik mehr. Bei den Kunststoffteilchen handelt es sich um Kolloide. Im Inneren eines komplexen, magnetisch strukturierten Materials verändern sie ihre Position kaum, an den Grenzen des Materials bewegen sie sich jedoch zügig voran. ... mehr

Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Hans-Werner Schmidt

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