Arbeitsbelastung/ Workload
Was drücken Leistungspunkte aus?
- Leistungspunkte sind ein quantitatives Maß für die Gesamtarbeitsbelastung des Studierenden
- Zeit, die die Studierenden für das Präsenz- und Selbststudium, die Prüfung einschließlich der Prüfungsvorbereitung und Praktika aufwenden, um die Lernziele zu erreichen
- 1 Leistungspunkt = 25 – 30 Stunden
- Leistungspunkte haben zwangsläufig keinen Einfluss auf Noten; das heißt: Module mit einem hohen Arbeitsaufwand müssen kein hohes Gewicht in der Berechnung der Abschlussnote haben
Was mache ich, wenn der angenommene (im Modulhandbuch festgehaltene) Workload vom tatsächlichen (in der Studiengangsevaluation erhobenen) Workload abweicht?
- Der angenommene und tatsächliche Workload sind in Einklang zu bringen.
- Der tatsächliche Workload lässt sich – ohne auf Inhalte zu verzichten – verringern, indem die Studierenden mehr Hilfestellung erfahren, z.B. durch Skripte, die die wesentlichen Inhalte zusammenfassen oder durch zusätzliche Tutorien oder Übungen.
- Wird der angenommene Workload weit unterschritten, empfiehlt es sich, das Modul inhaltlich zu überdenken.
Was ist eine sinnvolle Modulgröße?
- Module sollen mindestens eine Größe von 5 Leistungspunkten aufweisen
- Module mit weniger als 5 Leistungspunkten sind die Ausnahme und bedürfen einer stichhaltigen Begründung
- Alle Module sollen über eine einheitliche Größe oder ein Vielfaches davon verfügen, da sich so eine einfach handhabbare und hilfreiche Rasterung ergibt.
Muss sich der Arbeitsaufwand eines Moduls im Notengewicht widerspiegeln?
- Nein, die Noten müssen nicht unbedingt mit den Leistungspunkten gewichtet werden. Das Notengewicht sollte die Bedeutung des Moduls für die Gesamtqualifikation berücksichtigen.

University of Bayreuth

