Die Campus-Uni

„Und, wie ist die Uni so?“


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Das erste, was an der Uni Bayreuth ins Auge sticht, sind die vielen typischen roten Backsteingebäude, die um ein baumbewachsenes Rondell angeordnet sind. Bayreuth ist eine Campus-Uni. Und wer einmal länger in einer Großstadt gelebt oder studiert hat, weiß es sehr zu schätzen, dass man in fünf Minuten an jedem Veranstaltungsort ist und zwischendurch auch noch Zeit für einen entspannten Kaffee auf den Stufen am Teich oder vielleicht ein kurzes Gespräch mit dem Dozenten oder Tutor bleibt.

Man sieht sich, man läuft sich über den Weg. Und falls man sich mal eben mit den WG-Mitbewohnern treffen will, um letzte Organisationsfragen für die Hausparty am Abend zu klären, so heißt es - unabhängig von Studiengang und Fakultät - "In Zehn Minuten - Cafete". Sobald die ersten Sonnenstrahlen auftauchen, werden die Wiesenflächen rund um die Fakultätsgebäude zu beliebten Treffpunkten. Sei es um vor der nächsten Vorlesung kurz zu entspannen, um noch einen Text zu Ende zu lesen oder um ein Nickerchen zu machen, weil die Feier am Abend zuvor eben doch länger ging.


Ausstattung und Lehre

BibliothekWer eine andere, ruhigere Arbeitsatmosphäre braucht, findet in einer der vielen Fakultätsbibliotheken immer ein Plätzchen. Das gilt mittlerweile auch bis spät abends, falls es mal mehr zu tun gibt.

Wie viel es zu tun gibt, hängt nicht zuletzt vom Studiengang ab, und da ist Bayreuth vielseitig wie modern. Die Klassiker Jura und Wirtschaft sind stark vertreten und genießen einen ausgezeichneten Ruf, ebenso wie die Naturwissenschaften oder neue Programme in den Geisteswissenschaften. Im Rahmen mancher Bachelor- und Masterstudiengänge hat die Uni Bayreuth Pionierarbeit geleistet. Und wer "einfach nur" etwas Handfestes studieren will, findet unter einer Vielzahl an Angeboten auch seine Herzenskombination.

StudiumIn der Tat ergeben sich kurze Gespräche mit Professoren fast von alleine – und das auch nicht selten. Mag die Uni Bayreuth auch eine der kleineren, überschaubareren Unis sein, in der Lehre äußert sich dies ausgenommen positiv. Selbst bei viel besuchten Veranstaltungen, wie den Wirtschafts- und Juravorlesungen, erklären viele Professoren gerne noch einmal persönlich, wenn etwas nicht verstanden wurde, interessieren sich für Lösungsvorschläge und Ideen ihrer Studenten. Und wenn das nicht reicht, bleibt in den Tutorien und Übungsgruppen genug Raum, um zu fragen. Diese sind mittlerweile auch ausreichend vorhanden, zu unterschiedlichsten Zeiten und in kleinen Gruppen.



Aktivitäten

Wer bei wichtigen Entscheidungen mitreden will, die die Studierenden direkt angehen, kann sich bei den nächsten Hochschulwahlen in das Studierendenparlament wählen lassen, das die Interessen der Studierenden vertritt und dabei in den unterschiedlichsten Belangen mitmischt. Aber auch die Fachschaften sind jeweils auf allen Ebenen aktiv, organisieren Partys, Veranstaltungen, Lesungen, Kinovorstellungen. Wer selbst Hand anlegen will, wird von den Hochschulgruppen und Initiativen auf dem Campus mit offenen Armen empfangen: beispielsweise von der jede Woche erscheinenden Uni-Zeitung "Der Tip", oder jenen Gruppen, die das Erlernte bereits praktisch in der Arbeitswelt einsetzen, sich um Nachhaltigkeit bemühen, für Umweltschutz engagieren, oder kirchlich aktiv sind. Und wer es natürlich ganz klassisch haben will, kommt bei einer der Burschenschaften unter, deren Tradition immer noch hochgehalten wird. Feste Instanz ist auch das "Glashaus", das jeden Monat mit einem vielseitigen Programm aufwartet, zu Konzerten und Theateraufführung einlädt, Themenpartys und Lesungen veranstaltet. Während des Uni-Alltags ist immer eine Tür für alle offen, die in entspannt-alternativer Atmosphäre Tee oder Kaffee trinken wollen. Und auch der Unichor, die BigBand und das Uni-Sinfonieorchester laden zum Mitmachen ein.


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