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Rankings der Universität Bayreuth

Spitzenpositionen im Fokus.

Muss eine Universität immer erst ein paar hundert Jahre alt werden, um sich in der nationalen und internationalen Universitätslandschaft einen Namen zu machen? Die Universität Bayreuth ist der beste Beweis dafür, dass es auch schneller geht. 1975 sind wir als eine der ersten Universitäten Deutschlands mit einem interdisziplinären Gründungsauftrag gestartet und heute Wegbereiter innovativer Forschung und Lehre.

Immer mehr Studierende und Forschende fühlen sich sowohl vom Geist als auch von den hervorragenden Lehr- und Forschungsangeboten der Universität angezogen. Als kleine und feine Campusuniversität legen wir den Fokus nicht auf Wachstum, sondern konzentrieren uns auf den Ausbau einer Qualitäts-Infrastruktur. Der Erfolg dieser Strategie schlägt sich in den nationalen und internationalen Rankings nieder. Die aktuellen Ergebnisse sind für uns die schönste Motivation, um noch besser zu werden:

Weltweite Hochschulrankings des Times Higher Education Magazins (THE)

Im Vergleich der besten Universitäten der Welt erweist sich die Universität Bayreuth als leistungsstarke, in Forschung und Lehre international sichtbare Hochschule. 980 Universitäten weltweit werden im renommierten ‚Times Higher Education World University Ranking 2016‘ bewertet: Die Universität Bayreuth platziert sich abermals in der Ranggruppe 251-300. Unter den deutschen Hochschulen, die in dieser Top-Liga mitspielen, erzielt die Universität Bayreuth erneut den 27. Platz.

Die Universität Bayreuth erzielt auch im internationalen Vergleich junger Universitäten einen Spitzenplatz und baut ihre Top-Position weiter aus. Dies zeigt das Ranking ‚150 Under 50‘ des britischen Wissenschaftsmagazins 'Times Higher Education (THE)', das weltweit die 150 besten Universitäten ermittelt, die jünger als 50 Jahre sind. In dieser Spitzengruppe ist die Universität Bayreuth bereits seit fünf Jahren vertreten, als das Ranking erstmals veröffentlicht wurde. Im April 2016 ist sie auf Platz 35 vorgerückt und übertrifft damit alle Ergebnisse der Vorjahre.

Auch im bundesweiten Vergleich ist die Universität Bayreuth gut aufgestellt: Das THE-Ranking 2016 zählt insgesamt zehn junge Universitäten in Deutschland zu den weltweit 150 Besten, davon liegen nur fünf vor der Universität Bayreuth. Beim THE-Ranking der jungen Universitäten fallen gleichermaßen die Kategorien 'Lehre' und ‚Forschung‘ ins Gewicht. Hier werden beispielsweise die Betreuung der Studierenden, die wissenschaftliche Produktivität und das Ansehen in der Fachwelt evaluiert. Die Top-Platzierung im weltweiten Vergleich beruht vor allem auch darauf, dass in Bayreuth entstandene Forschungsarbeiten international besonders häufig zitiert werden. Als weitere Stärke der Universität Bayreuth wird der erfolgreiche Wissens- und Technologietransfer in die Industrie gewürdigt, der in der Kooperation mit Unternehmen zu gemeinsamen Innovationen führt.

Europäisches Hochschulranking des Times Higher Education Magazins (THE)

Das britische Magazin 'Times Higher Education' hat in 2016 erstmals eine Rangliste der besten Universitäten und Hochschulen in Europa veröffentlicht. Die Universität Bayreuth belegt dabei einen Platz in der Ranggruppe 131-140 und gehört damit zu 200 Top-Universitäten, die sich u.a. hinsichtlich Exzellenz in Lehre, Forschung, Wissenstransfer und Internationalisierung deutlich von den tausenden europäischen Universitäten und Hochschulen abheben.

Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE)

Die Fächer Jura, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth erhalten Bestnoten für die Studierbarkeit/Betreuung sowie für die Studiensituation insgesamt, und ebenso in Bezug auf das Lehrangebot, die IT-Struktur, die Studienorganisation und die Examensvorbereitung, die durch zwei neu eingerichtete Lehrprofessuren unterstützt wird.

Bundesweite Spitzenreiter sind auch die Fächer Chemie und Physik an der Universität Bayreuth. Die Studiensituation, die Betreuung der Studierenden und die Ausstattung der Praktikumslabore erhalten von den Studierenden hervorragende Bewertungen. Auch bei den Forschungsgeldern liegt die Bayreuther Chemie im bundesweiten Vergleich weit vorn.

Die Geowissenschaften an der Universität Bayreuth erhalten Bestnoten nicht nur für die Studiensituation insgesamt, sondern auch beim Lehrangebot, den wissenschaftlichen Veröffentlichungen und dem internationalen Bezug des Masterstudiums. Zudem bestätigt das CHE-Hochschulranking, dass sich die Universität Bayreuth durch eine intensive fachliche Begleitung ihrer Studierenden auszeichnet. So wird auch die Betreuung in der Mathematik sowie in allen Bereichen der Biologie als hervorragend eingestuft.

Auch die Sportwissenschaft erzielt im bundesweiten Vergleich eine Spitzenposition. Die Bayreuther Studierenden, sei es im Lehramtsstudium oder im Rahmen der Sportökonomie, erteilen Bestnoten nicht nur für die Studiensituation insgesamt, sondern insbesondere auch für das Lehrangebot und die Betreuung.

In den Medienwissenschaften beurteilen die Studierenden vor allem die Medienlabore als herausragend.

Hochschulranking der WirtschaftsWoche

Das Ranking beruht auf einer Umfrage unter 540 Personalchefs von Unternehmen in Deutschland – sowohl von großen Konzernen als auch von mittelständischen Unternehmen. Im Fach Volkswirtschaftslehre liegt die Universität Bayreuth im bundesweiten Vergleich auf dem 8. Platz und erreicht damit als einzige kleinere Universität in Deutschland einen Platz unter den Top Ten. Und auch in den Fächern Betriebswirtschaftslehre und Jura erreicht sie einen hervorragenden Platz unter den 20 Besten.

Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Der DFG-Förderatlas 2015 zeigt: Der Universität Bayreuth ist es in den letzten zehn Jahren gelungen, die bei der DFG eingeworbenen Fördergelder um mehr als 40 Prozent zu steigern. Setzt man im bundesweiten Vergleich die Forschungsgelder ins Verhältnis zur Anzahl der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der jeweiligen Universität beschäftigt sind, wird sichtbar, dass die Universität Bayreuth ihre ausgeprägte fachliche Breite mit starken Forschungsleistungen verbindet. So erzielt sie in der Kategorie Lebenswissenschaften den 4. Platz unter allen deutschen Hochschulen, und in den Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zählt sie jeweils zu den 20 Besten. Zudem erreicht sie in denjenigen natur- und umweltwissenschaftlichen Forschungsbereichen, die einen starken Bezug zu den Agrar- und Forstwissenschaften haben, den 8. Platz.

Darüber hinaus gelingt es der Universität Bayreuth, auf einigen ausgewählten Gebieten bis in die Spitzengruppen vorzustoßen. Im Forschungsfeld Molekülchemie liegt sie bundesweit auf dem 3. Platz – insbesondere deshalb, weil der im Profilfeld „Polymer- und Kolloidforschung“ verankerte DFG-Sonderforschungsbereich 840 „Von partikulären Nanosystemen zur Mesotechnologie“ zu den Highlights der Bayreuther Chemie zählt.

Dank ihrer vielfältigen geowissenschaftlichen Forschungsaktivitäten, die sich beispielsweise von afrikanischen Klimazonen bis zum mitteleuropäischen Vulkanismus erstreckt, erreicht die Universität Bayreuth im Forschungsfeld Geographie ebenfalls bundesweit den 3. Platz.

Die Afrikaforschung ist ein jahrzehntelanger Schwerpunkt der Universität Bayreuth im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Daher gehört sie im Forschungsfeld „Außereuropäische Sprachen und Kulturen, Sozial- und Kulturanthropologie, Judaistik und Religionswissenschaft“ mit einem 4. Platz zu den forschungsstärksten Universitäten in Deutschland. Seit 2008 wird die Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Ein bedeutendes sozialwissenschaftliches Forschungsfeld sind an der Universität Bayreuth auch die Rechtswissenschaften: Hier gehört sie mit einem 7. Platz zu den Top Ten in Deutschland.

Verantwortlich für die Redaktion: Anne Schraml

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