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Heute Computerspiele von morgen entwickeln – Universität Bayreuth bekommt „Game Innovation Lab“

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 26/2017 vom 15. März 2017

Die Bayreuther Studierenden der Computerspielwissenschaften werden fit gemacht für die Spieleindustrie: Im neuen Game Innovation Lab (GIL) an der Universität Bayreuth sollen zusammen mit bayerischen Wirtschaftspartnern Ideen, innovative Ansätze und Prototypen für Computerspiele entwickelt werden. Die Staatsregierung fördert das GIL über das Zentrum Digitalisierung.Bayern mit rund 200.000 Euro für zunächst zwei Jahre.

Medienwissenschaft und Informatik sind im GIL in Theorie und Praxis so verzahnt, dass Studierende mit neuen Impulsen in die Industrie gehen und dort innovative Produkte anbieten können. Das ist nicht so einfach, schließlich geht es um den extrem schnelllebigen Markt der Games-Branche: „Wenn gestern noch Spiele für Smartphones hohe Wellen geschlagen haben, sind es heute Virtual und Augmented Reality und morgen vielleicht mobil vernetzte Social Games“, sagt Prof. Dr. Jochen Koubek. Außerdem betont er: „Serious Games, Applied Games, Gamification, Games for Change – die Anwen-dungsfelder für Games werden immer vielfältiger.“ Das heißt: Digitale Spiele greifen längst in die echte Welt aus, nicht nur beim Einsatz in Bildung und Schule. „Game Design erfordert heute also Entwicklungsmethoden, die kurzfristig und flexibel auf neue Anforderungen reagieren“, sagt Koubek und erklärt: „Diese wollen wir im GIL mit den Studierenden einüben, damit sie nach ihrem Abschluss mit neuen Impulsen in die von ihnen gewählte Industrie gehen und neuartige Ideen und Prototypen zu marktfähigen Produkten ausbauen können.“
 
Das GIL dockt an der Uni Bayreuth an bereits vorhandene Strukturen an: Spieleentwicklung wird seit 2012 im Bachelor-Studiengang „Medienwissenschaft und Medienpraxis“ und seit 2015 im Masterstudiengang „Computerspielwissenschaften“ als Teil der Pflichtlehre angeboten. „Das GIL bereichert diese Ausbildung durch eine besondere Expertise und Vernetzung“, so Koubek. Hauptaufgabe des GIL wird die Verzahnung der Spieleentwicklungsressourcen der Medienwissenschaft und der Informatik sein. Außerdem setzt das GIL auf Kontakte zu Unternehmen in Bayern, nicht nur zur Spieleindustrie, schließlich geht es ja gerade auch um neuartige Anwendungen: Durch die Zusammenarbeit mit Firmen werden den Studierenden praxisrelevante Problemstellungen aufgezeigt und von ihnen bearbeitet. Innerhalb der Universität Bayreuth wird das GIL deshalb an die Stabsstelle „Entrepreneurship und Innovation“ sowie an die Stabsstelle „KarriereService und Unternehmenskontakte“ gekoppelt.
 
Die Bayerische Staatsregierung stellt für das GIL rund 200.000 Euro für zunächst zwei Jahre zur Verfügung. Die ersten Studierenden starten zum Sommersemester im GIL.


Kontakt:

Prof. Dr. Jochen Koubek
Angewandte Medienwissenschaft / Digitale Medien
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5096
E-Mail: jochen.koubek@uni-bayreuth.de


Redaktion:


Anja-Maria Meister
Pressesprecherin
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5300 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de; anja.meister@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de
  

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