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Gründungspräsident Dr. Klaus Dieter Wolff ist Namensgeber einer Straße am Universitätscampus

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 149/2016 vom 14. November 2016

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Universitätscampus und zur Fraunhofer-Projektgruppe Regenerative Produktion ist heute eine nach dem Gründungspräsidenten der Universität Bayreuth, Prof. E.h. Dr. Dr. h.c. Klaus Dieter Wolff (1935 – 2007), benannte Straße unter diesem Namen eingeweiht worden. Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible und Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe enthüllten gemeinsam das neue Straßenschild der „Dr.-Klaus-Dieter-Wolff-Straße“.

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Prägend für die Universität Bayreuth

Auf Vorschlag von Stadtrat Dr. Michael Hohl hatte der Rat der Stadt Bayreuth diesen Namen ausgewählt. Diese Namensgebung sei mehr als passend, erklärte die Oberbürgermeisterin. „Hier im Sondergebiet Forschung und Entwicklung entlang der Universitätsstraße wird ein weiteres, in die Zukunft gerichtetes Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Universität Bayreuth geschrieben.“

Dr. Klaus Dieter Wolff wurde 1973 zum Gründungspräsidenten der Universität Bayreuth ernannt, 1979 und 1985 wurde er jeweils für weitere sechs Jahre in diesem Amt bestätigt. Für die weitere Entwicklung der Universität Bayreuth waren die 18 Jahre, in denen er an der Spitze der Hochschule stand, prägend. Die Erfolgsgeschichte der Universität Bayreuth, so die Oberbürgermeisterin, beruhe nicht zuletzt im wesentlichen darauf, dass ihr Gründungspräsident immer die Forschung im Vordergrund gesehen und die Auffassung vertreten habe, dass die Lehre sich an ihr zu orientieren habe. So seien in der Universität Bayreuth Schwerpunkte in der Forschung gesetzt worden, wie es sie an anderen Universitäten nicht gab.

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Größter persönlicher Einsatz und hohe Verdienste

„Die Person Professor E.h. Dr. Dr. h.c. Klaus Dieter Wolff ist eng mit unserem heutigen einzigartigen und interdisziplinären Campus verwoben“, erklärte Universitätspräsident Prof. Leible. Durch das persönliche Vorbild seines Gründungspräsidenten sei die Universität Bayreuth mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl ihrer Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter aufgebaut worden. „Sein Konzept der fachübergreifenden Profilsetzung wurde 25 bis 30 Jahre später von anderen Universitäten übernommen und ist heute eine wichtige Leitlinie innerhalb der Hochschulpolitik in ganz Deutschland.“ Mit größtem persönlichem Einsatz habe er sich um die Entwicklung der Universität Bayreuth verdient gemacht.

Bereits 1989, nach Lockerung des Eisernen Vorhangs, nahm Dr. Klaus Dieter Wolff Kontakte zu den sächsischen und thüringischen Universitäten auf und setzte sich für eine Förderung ihrer Eingliederung in das bundesdeutsche Hochschulsystem ein. In Chemnitz und Erfurt gelangen ihm große Erfolge beim Aufbau der dortigen Universitäten. Nach dem Ende seiner Amtszeit 1991 widmete er sich verstärkt auch den europäischen Kontakten im Wissenschaftsbereich. Der neue Straßenname in unmittelbarer Nähe zum Campus sei daher „ein weiterer Erinnerungsanker“, der seine hohen Verdienste um die Wissenschafts- und Hochschulpolitik in Deutschland und Europa ins Gedächtnis rufe, so Prof. Leible.

Der Bayerische Ministerpräsident würdigte die Verdienste Dr. Klaus Dieter Wolffs 1990 mit der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens, die Universität Bayreuth verlieh ihm ein Jahr später die Ehrensenatorwürde. Von 1999 bis kurz vor seinem Tod Ende 2007 blieb er 'seiner' oberfränkischen Alma mater als Mitglied ihres Hochschulrates und als dessen stellvertretender Vorsitzender verbunden.


Text und Redaktion:


Christian Wißler M.A.
Stabsstelle Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-5356
E-Mail: mediendienst-forschung@uni-bayreuth.de 

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