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Weltweite Vernetzung mit herausragenden Partnern: Das International Fellowship Programme der Universität Bayreuth

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 076/2016 vom 9. Mai 2016

Die Universität Bayreuth in Forschung und Lehre noch stärker als bisher mit weltweit herausragenden Partnern zu vernetzen, ist das Ziel des International Fellowship Programme, das von der Hochschulleitung 2015 ins Leben gerufen wurde. Es fördert exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, die sich dafür einsetzen wollen, nachhaltige Kooperationen zwischen der Universität Bayreuth und fachlich ausgezeichneten Hochschulen in Europa und anderen Kontinenten auf den Weg zu bringen – beispielsweise durch gemeinsame Masterstudiengänge, Double- und Joint-Degree-Programme oder internationale Forschungsgruppen auf besonders vielversprechenden Forschungsgebieten.

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In der ersten Runde des Programms, das auf einem universitätsinternen Vorschlagsverfahren beruht, wurden nun vier junge Wissenschaftler aus Bangladesh, Brasilien, Frankreich und den USA für die mit 5.000 Euro dotierten Junior Fellowships ausgewählt. Voraussetzung für diese Förderung ist, dass die Promotion weniger als sechs Jahre zurückliegt. Zudem gehen sechs Senior Fellowships in Höhe von 10.000 Euro an erfahrene Forscherpersönlichkeiten, die sich bereits international einen hervorragenden Namen gemacht haben und an Universitäten in Australien, China, Großbritannien, Indien, Italien und den USA tätig sind. Im Rahmen einer universitären Senatssitzung am 4. Mai 2016 überreichte Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible die Urkunden an die Dekane bzw. die Sprecher der wissenschaftlichen Profilfelder, die diese ausländischen Forschungspartner für eine Förderung vorgeschlagen hatten.

Anreize für den internationalen Forschernachwuchs

„Das International Fellowship Programme ist eingebettet in die strategischen Bestrebungen unserer Universität, internationale Kooperationen mit den fachlich jeweils besten Universitäten zu initiieren oder nachhaltig zu vertiefen. Die jetzt ausgewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind dafür geradezu ideale Brückenbauer“, erklärt Prof. Dr. Anna Köhler, Vizepräsidentin der Universität Bayreuth für den Bereich internationale Angelegenheiten. „Es freut mich sehr, dass gleich die erste Ausschreibungsrunde campusweit auf ein lebhaftes Interesse gestoßen ist. Die sehr guten Bewerbungen sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass viele Mitglieder unserer Universität bereits heute an hochkarätigen Kooperationen mit Forschungspartnern in allen Kontinenten mitwirken. Unser neues Programm bietet die Möglichkeit, diese weltweite Vernetzung weiter auszubauen – und dabei insbesondere auch den internationalen Forschernachwuchs verstärkt für eine Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth zu gewinnen,“ so die Bayreuther Vizepräsidentin, die das Auswahlverfahren koordiniert hat.

Von den Afrikastudien bis zum Verbraucherschutz

Die aus dem Programm vergebenen Mittel sind durchweg personengebunden. Die ausgezeichneten Junior und Senior Fellows können frei darüber entscheiden, wie sie diese Förderung innerhalb der kommenden drei Jahre für Forschungsaufenthalte, Gastvorträge oder Lehrveranstaltungen an der Universität Bayreuth einsetzen wollen. Bei den ausgezeichneten Junior Fellows handelt es sich um Dr. Danillo Barata (Cruz das Almas/Brasilien, Afrikastudien), Dr Mohammed A. S. Arfin Khan (Sylhet/Bangladesh, Störungsökologie), Dr. Sebastian Kreutzer (Bordeaux/Frankreich, Ökologie und Umweltwissenschaften) und Prof. Dr. Shannon K. Yee (Atlanta/USA, Polymer- und Kolloidforschung sowie Energieforschung und Energietechnologie). Als Senior Fellows werden die folgenden Wissenschaftler in Bayreuth erwartet: Prof. Dr. Alessandro Chiarucci (Bologna/Italien, Ökologie und Umweltwissenschaften), Prof. Dr. Guo-Xin Jin (Shanghai/China, Chemie – bereits 1996 als Humboldt-Stipendiat in Bayreuth), Prof. Dr. Giridhar U. Kulkarni (Bangalore/Indien, Polymer- und Kolloidforschung), Prof. Dr. Colin Milburn (Davis, Kalifornien/USA, Kulturbegegnungen und transkulturelle Prozesse), Prof. Dr. Carolyn Oldham (Perth/Australien, Ökologie und Umweltwissenschaften) und Prof. Dr. Christian Twigg-Flesner (Hull/GB, Innovation und Verbraucherschutz).


Kontakt:

Prof. Dr. Anna Köhler
Vizepräsidentin für internationale Angelegenheiten
Universität Bayreuth
95447 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-2600
E-Mail: anna.koehler@uni-bayreuth.de



Text und Redaktion:

Christian Wißler, M.A.
Zentrale Servicestelle Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
95440 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-5356
E-Mail: mediendienst-forschung@uni-bayreuth.de

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