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Bayreuther Studierende diskutieren mit Bayerischer Integrationsministerin Emilia Müller: ‚Flucht nach Deutschland – ein Generationen-Dialog‘

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 004/2016 vom 18. Januar 2016

Studierende des Seminars ‚Model United Nations‘ (MUN) der Universität Bayreuth lernen die Verfahrensweise der UN kennen und diskutieren über aktuelle Themen der Weltpolitik.


Ziel der öffentlichen Podiumsdiskussion ist es, die Themen Syrien-Krieg und Flucht aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren, nämlich aus dem von jungen Menschen und dem von Politikern. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, was junge Menschen in Deutschland und der Welt tun können, um der aktuellen Situation zu begegnen. Die Podiumsdiskussion wird von Studierenden im Rahmen des ‚Model United Nations‘-Seminars der Universität Bayreuth veranstaltet. „Wir freuen uns sehr, dass die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, unserer Einladung folgt und zu uns nach Bayreuth kommt“, sagt Regina Frieser, die für das Bayreuther ‚Model United Nations‘-Team die Veranstaltung organisiert.

Termin:     Freitag, 22. Januar 2016
Zeit:19 Uhr
Ort:

Campus der Universität Bayreuth
Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Gebäude RW I, Seminarraum S 58,
Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth.

Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
  • Alexander Kauschanski, UN-Jugenddelegierter 2015/16, Student der Politikwissenschaften
  • Max Hagen, Das junge Netzwerk der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik


Das ‚Model United Nations‘-Seminar an der Universität Bayreuth

Seit 2009 gibt es an der Universität Bayreuth das ‚Model United Nations (MUN)‘-Seminar, welches von Prof. Dr. Bernhard Herz, Inhaber des Lehrstuhls VWL I-Geld und Internationale Wirtschaft, betreut wird. Im Seminar lernen die Studierenden ein Semester lang zweimal wöchentlich die Arbeit und die Verfahrensweise der UN kennen und informieren sich über aktuelle Themen der Weltpolitik. In Diskussionen und Übungsdebatten werden die Seminarteilnehmer für die Inhalte sensibilisiert und tauschen Meinungen aus. „MUN bietet Studierenden eine äußerst interessante Möglichkeit, politische Interessenvertretung in einem internationalen, interkulturellen Umfeld kennenzulernen und zu üben. Nicht zuletzt dank ihres außerordentlichen Engagements sind die Bayreuther Studierenden dabei sehr erfolgreich“, erläutert Prof. Herz.

Das Bayreuther ‚Model United Nations‘-Team des Wintersemesters 2015/16.

Dabei gehören die Studierenden unterschiedlichen Fachrichtungen an. Im Zuge des Seminars arbeiten alle Teilnehmer ihren Talenten entsprechend in verschiedenen Komitees, organisieren öffentliche Vortragsreihen und Social Events, übernehmen Öffentlichkeitsarbeit oder versuchen durch die Arbeit des Fundraising-Teams ideelle oder finanzielle Unterstützung zu erhalten.


Die ‚Model United Nations (MUN)‘-Konferenzen

‚MUN‘-Konferenzen sind Simulationen von UN-Konferenzen, auf die renommierte Universitäten der ganzen Welt Delegationen entsenden. Dort haben diese die Möglichkeit, sich auf der diplomatischen Weltbühne zu präsentieren. Eine Woche lang Weltpolitik kennenlernen, diskutieren und gegebenenfalls verändern – egal, ob in der Rolle von Kuwait oder den USA, Gabon oder Deutschland, Kongo oder Kasachstan, auf Englisch, Französisch oder Spanisch – alle Delegierten des ‚Model United Nations‘-Seminars der Universität Bayreuth geben bei diesen simulierten Konferenzen, die an verschiedenen Orten stattfinden, ihr Bestes.

Dabei vertritt jede Delegation die offizielle Position eines Mitgliedstaates der Vereinten Nationen. In den simulierten Gremien der UN debattieren die Delegierten nach einer festgelegten Tagesordnung über aktuelle weltpolitische Themen, handeln Kompromisse mit anderen Delegationen aus und versuchen Resolutionen zu verabschieden. Diese Debatten erfolgen in Anlehnung an die echten Regelungen der Vereinten Nationen und der UN-Charta und bestehen auf formellen und informellen Arbeitsphasen. Die offizielle Arbeitssprache der meisten MUN-Konferenzen ist Englisch; dennoch gibt es häufig Komitees, bei denen auch zwei oder mehr Sprachen zugelassen werden.

Auf den Konferenzen werden alle Delegierten zu Repräsentanten von Ländern, deren Ansichten womöglich nicht mit ihren eigenen übereinstimmen. Wichtig ist, sich über die politischen Probleme des jeweiligen Landes zu informieren und anderen Ansichten offen gegenüberzustehen, um Verständnis für die Situationen anderer Völker und Kulturen zu entwickeln. Während der Konferenzen müssen weitreichende Entscheidungen getroffen, aber auch Kompromisse eingegangen werden, um das bestmögliche Resultat im Interesse des vertretenen Landes zu erreichen.

Die reflektierte Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten, rhetorische und fremdsprachliche Kompetenzen, Verhandlungstaktik und Diplomatie, sind nur einige der Fähigkeiten, die Studierende im Zuge einer MUN-Konferenz erweitern bzw. erlernen. Die Vorbereitung der Teilnehmenden auf die verschiedenen Konferenzen ist dabei eine entscheidende Voraussetzung für interessante Debatten.


Kontakt:

Regina Frieser
Studentin
Organisation bei ‘Model United Nations’ der Universität Bayreuth
Telefon: 0176 / 96892241
E-Mail: mail@regina-frieser.de; mun@uni-bayreuth.de
www.mun-bayreuth.de

Prof. Dr. Bernhard Herz
Inhaber des Lehrstuhls VWL I-Geld und Internationale Wirtschaft
Telefon: 0921 / 55-6321 (Sekretariat)
E-Mail: vwl1@uni-bayreuth.de
www.giw.uni-bayreuth.de

Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth



Redaktion:


Brigitte Kohlberg
Pressesprecherin
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5357 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de

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