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40 Jahre Bildungsinnovation: Universität Bayreuth feiert Geburtstag

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 114/2015 vom 30. Juni 2015

Die Universität Bayreuth wird 40. Sie startete 1975 als eine der ersten Hochschulen in Deutschland mit einem interdisziplinären Schwerpunkt. Der Ansatz wurde zum Erfolgsmodell, das in der Wissenschaftslandschaft wegweisend war. Die Universität begründete zahlreiche neue Fächerkombinationen. Sie inspiriert damit bis heute Lehre und Forschung – national wie international.

„Interdisziplinär neue Wege zu gehen, das war der Gründungsauftrag der Universität im Jahr 1975“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Leible. „Wir setzen ihn seither konsequent um. Einige auf den ersten Blick ungewöhnliche Studiengänge haben ihren Ursprung in Bayreuth. Wir haben noch viel vor. Nicht nur in der Lehre, sondern auch in der Spitzenforschung, aus der sich viele unserer Studienangebote ableiten.“

Der Bayreuther Weg: Weiter denken – dank ungewöhnlicher Fächerkombinationen

Die Universität hat bei der Entwicklung innovativer Studiengänge bereits vielfach Pionierarbeit geleistet. Dabei ist sie anderen Hochschulen oft den entscheidenden Schritt voraus. So war die Universität Bayreuth die bundesweit erste, die Jura mit Wirtschaftsschwerpunkt anbot. Auch die ersten Geoökologen und Sportökonomen machten hier ihren Abschluss. Viele andere folgten. Die Hochschule geht den Weg auch heute noch konsequent weiter: Mit dem Masterstudiengang Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften wird Bayreuth künftig erneut zum Wegbereiter einer neuen Fächerkombination, die in Deutschland ihresgleichen sucht.

Gleich sechs verschiedene Disziplinen werden darüber hinaus durch einen Forschungs-schwerpunkt verbunden, den es so ebenfalls nur in Bayreuth gibt: Die „Afrikastudien“ vernetzen Anglistik, Romanistik, Geschichte, Soziologie, Anthropologie, Geographie, Religions- und Umweltwissenschaften. Der Erfolg: Die Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) wird von der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.

Bestens vernetzt: Wohlfühlen im Studium und vorankommen im Berufsleben

Der in Bayreuth besonders intensiv gelebte Vernetzungsansatz verleiht den Absolventen eine überdurchschnittlich hohe Problemlösungskompetenz. Ein Pluspunkt, der sich durch die vielen erfolgreichen Alumni der Hochschule in der Wirtschaft herumspricht – und dadurch kommenden Studierenden beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Karrierestart bietet.

Der bewusste Vernetzungsschwerpunkt verbessert auch das Zurechtfinden im Studium. Der attraktive „Campus im Grünen“, bei dem alle Fakultäten, Serviceeinrichtungen und studentischen Treffpunkte in direkter Nachbarschaft liegen, fördert den engen Austausch zwischen Studierenden und Professoren und stärkt das Gefühl, im Laufe der akademischen Ausbildung rundum gut betreut zu werden.

Die spinnen, die Bayreuther: Spitzenforschung für Medizin und Technik

Darüber hinaus führt der enge Austausch zwischen Forschung und Lehre zu bahnbrechenden Neuentdeckungen, die international große Beachtung finden. Beispielhaft dafür stehen die Bayreuther Polymerwissenschaftler. Als weltweit erste haben sie den Prozess der Seidenherstellung von Spinnen entschlüsselt und einen neuen Biokunststoff hergestellt, der Festigkeit und Elastizität in bislang unbekannter Weise verbindet. Ein Meilenstein bei der Entwicklung verträglicherer medizinischer Implantate oder leistungsfähigerer Feinstaubfilter.

Details zum Programm unter www.unijubilaeum.de


Kontakt:

Angela Danner
Leiterin der Stabsabteilung Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5323
E-Mail: angela.danner@uni-bayreuth.de
www.unijubilaeum.de

Bildmaterial zum Jubiläum finden Sie hier: https://wfm.fischerappelt.de/_7ArDgouz3j8h2R



Redaktion:


Brigitte Kohlberg
Pressesprecherin
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5357 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de

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