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„Korruptionsprävention in der Wissenschaft“: Universität Bayreuth lädt zu einer Tagung am 2. Juli 2015 ein

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 108/2015 vom 19. Juni 2015

Korruptionsbekämpfung und -verhütung in der Politik, in öffentlichen Verwaltungen oder in Unternehmen ist seit vielen Jahren ein in vielbeachtetes Thema. Aber Korruptionsprävention in der Wissenschaft? Es gibt zwar strafrechtliche Bestimmungen und Verwaltungsrichtlinien, die hierfür einen rechtlichen Rahmen bilden. Doch konkrete Handlungsanleitungen und Instrumente fehlen bisher. Die Universität Bayreuth lädt deshalb zur 1. Tagung „Korruptionsprävention in der Wissenschaft“ ein, um gemeinsam zu überlegen, wie diese Lücke geschlossen werden könnte und sollte.

Termin:Dienstag, 2. Juli 2015
Zeit:von 09:30 bis ca. 16:00 Uhr
Ort:Campus der Universität Bayreuth
Konferenzraum des Studentenwerks Oberfranken auf dem Campus der Universität Bayreuth (neben der Zentralen Universitätsverwaltung), Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth


Zu der Tagung werden Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulleitungen sowie Beauftragte für Korruptionsprävention und Integrität aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet. Interessierte haben noch bis zum 26. Juni 2015 die Möglichkeit, sich per E-Mail an die Adresse praesident@uni-bayreuth.de für die Tagung anzumelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person.

Die Medien sind zu allen Veranstaltungsteilen herzlich willkommen; mit Ausnahme der beiden Workshops am Nachmittag, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorbehalten sind.

Programmpunkte

Die Veranstaltung beginnt am 2. Juli 2015 um 9:30 Uhr mit einer Begrüßung durch den Präsidenten der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible. Es folgen bis ca. 12:15 Uhr drei Impulsvorträge: Thomas Janovsky, Generalstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, geht grundsätzlich der Frage nach: „Was ist Korruption?“ Sven Friese, Compliance-Beauftragter der Max-Planck-Gesellschaft München, befasst sich danach mit „Korruption und Korruptionsprävention in der Wissenschaft“. Prof. Dr. Günter-Ulrich Tolkiehn vom Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht der Technischen Hochschule Wildau unternimmt anschließend den „Versuch einer Ursachenanalyse zur Ableitung von Möglichkeiten kausaler Präventionsmaßnahmen“.

Am Nachmittag zwischen 13:30 und 14:30 Uhr finden dann zwei parallele Workshops statt. Vertreter der Hochschulleitungen erörtern „Ziele der Wissenschaft für Korruptionsprävention“; Beauftragte für Korruptionsprävention und Integrität wollen sich über „Instrumente und Methoden zur Korruptionsprävention in der Praxis“ verständigen. Die Tagung endet nach einer Präsentation der Ergebnisse (ab 14:45 Uhr) und einer abschließenden Diskussion um ca. 16:00 Uhr.


Text und Redaktion:


Christian Wißler M.A.
Stabsstelle Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
95440 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-5356
E-Mail: mediendienst-forschung@uni-bayreuth.de

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