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Tagung ‚Im Namen des Verbrauchers? Kollektive Rechtsdurchsetzung in Europa‘

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 193/2014 vom 14. Oktober 2014

Massengeschäfte sind ein prägendes Phänomen des modernen Wirtschaftslebens. Werden durch solche Geschäfte Verbraucherschutzstandards verletzt, betrifft dies oft eine große Zahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Der traditionelle, privatrechtliche Individualrechtsschutz stößt bei der Verfolgung derartiger Rechtsverletzungen zunehmend an seine Grenzen. „Leider ist die Rechtsverfolgung für den einzelnen Verbraucher aufgrund der geringen Schadenshöhen oft nicht lohnend, daher gewinnt die Frage nach Mechanismen kollektiver Rechtsdurchsetzung zunehmend an Bedeutung“, erläutert Prof. Dr. Martin Schmidt-Kessel, Direktor der Forschungsstelle für Verbraucherrecht an der Universität Bayreuth.

Die hierbei von den Mitgliedsstaaten der EU eingeschlagenen Wege weisen zum Teil deutliche Unterschiede auf. Die Tagung ‚Im Namen des Verbrauchers? Kollektive Rechtsdurchsetzung in Europa‘ wird sich mit den unterschiedlichen Ansätzen in den einzelnen Mitgliedstaaten auseinandersetzen. Während manche teilweise auf Verbandsklagen durch Verbraucherverbände setzen, gehen andere Mitgliedsstaaten mit Mitteln des Verwaltungshandelns gegen derartige Rechtsverletzungen vor. „Außerdem wollen wir in einer öffentlichen Podiumsdiskussion der Frage nachgehen, wer den Verbraucher besser schützen kann, der Staat oder die Verbände“, so Prof. Dr. Schmidt-Kessel.

Die Tagung findet vom 15. – 17. Oktober 2014 im Tagungszentrum des Studentenwerks Oberfranken (SWO) an der Universität Bayreuth statt.

Die Podiumsdiskussion ‚Verbände oder Staat – wer schützt den Verbraucher besser?‘ ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen!

Termin: Donnerstag, 16. Oktober 2014
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: Campus der Universität Bayreuth – Studentenwerk Oberfranken (SWO), Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth

Weitere Informationen zum Programm finden Interessierte unter www.verbraucherrecht.uni-bayreuth.de

Bei der interdisziplinär angelegten Tagung beleuchten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die politik-, wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Implikationen verschiedener kollektiver Rechtsdurchsetzungsmechanismen. Ein Fokus liegt dabei auf Berichten führender Rechtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem europäischen Ausland, die die in ihren Ländern verfolgten Modelle vorstellen. Die Tagung richtet sich gleichermaßen an interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung.


Kontakt:

Carmen Langhanke, Dipl.-Jur. Univ., Wirtschaftsjuristin (Univ. Bayreuth)
Geschäftsführerin der Forschungsstelle für Verbraucherrecht (FfV)
Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth
Telefon: (+49) 0921 / 55-6126
E-Mail: verbraucherrecht@uni-bayreuth.de
www.schmidt-kessel.uni-bayreuth.de

Tagungsprogramm als PDF


Redaktion:

Brigitte Kohlberg
Pressesprecherin - Hochschulkommunikation
Stabsabteilung Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5357 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse
 

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