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Symposium Lebensmittelüberwachung: Was uns Krisen lehren

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Universität Bayreuth, Medienmitteilung Nr. 186/2014 vom 6. Oktober 2014

Kaum ein anderes Thema ist im deutschen und europäischen Lebensmittelrecht von so anhaltender Brisanz wie das der effizienten Kontrolle sicherer Lebensmittel. Nach den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre besteht hinreichend Anlass, kritisch zu reflektieren, was wir aus den Krisen gelernt haben und was es mit diesen Erkenntnissen nun anzufangen gilt.

Hierfür wendet sich das zweitägige Symposium der Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht (FLMR) der Universität Bayreuth zunächst den grundsätzlichen Problemen zu, denen die Überwachung im föderalen und im europäischen Mehrebenensystem ausgesetzt ist. Daneben wird der Frage nachgegangen, inwieweit der gegenwärtig der Überwachung zur Verfügung stehende Instrumentenmix geeignet ist, eine effektive Überwachung zu gewährleisten. Schließlich wird auch die auf europäischer Ebene forcierte Bekämpfung des Lebensmittelbetrugs in den Fokus genommen.

Das Symposium richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Behörden und Verbraucherorganisationen, an Anwältinnen und Anwälte sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit dem Thema Lebensmittelüberwachung befasst sind.

Termin: 9./10. Oktober 2014
Ort: Campus der Universität Bayreuth, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Gebäude RW I, Hörsaal H 25, Universitätsstraße 30, 95447 Bayreuth
        
Programm als PDF

Anmeldung unter www.lmr.uni-bayreuth.de

Spannende Themen des Symposiums werden u.a. sein:

  • Amtliche Lebensmittelüberwachung in der Bundesrepublik – Funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen auch und gerade in Krisen?
  • Herausforderungen der Lebensmittelüberwachung an globalen Märkten: Welcher Instrumente bedarf es?
  • Wie stellen sich Unternehmen Krisen? – Prophylaxe und Ernstfall
  • Ausmaß und Dimensionen des Lebensmittelbetrugs
  • Lebensmittelbetrug aus analytischer Sicht am Beispiel von Pferdefleisch, Honig, Wein und Olivenöl
  • Lebensmittelbetrug durch irreführende Etikettierung – Rechtliche Schwierigkeiten bei der strafrechtlichen Kontrolle einer betrügerischen Vermarktung von Lebensmitteln


Hochrangige Referentinnen und Referenten aus Bundes- und Landesministerien, Behörden und Unternehmen sowie der Wissenschaft stellen sich diesen Themen.

Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Markus Möstl, Direktor der Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht an der Universität Bayreuth, und Prof. Dr. Alfred H. Meyer, Partner der Meyer Rechtsanwälte Partnerschaft mbB.


Kontakt:

Rechtsanwältin Katja Brzezinski
Geschäftsführerin der Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht (FLMR)
Universität Bayreuth
Prieserstraße 2
95444 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-4807
E-Mail: lebensmittelrecht@uni-bayreuth.de
www.lmr.uni-bayreuth.de


Redaktion:

Brigitte Kohlberg
Pressesprecherin - Hochschulkommunikation
Stabsabteilung Presse, Marketing und Kommunikation
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-5357 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de/de/universitaet/presse
 

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