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Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik, Master of Science (M.Sc.)

Die biotechnische und die chemische Industrie sehen sich im 21. Jahrhundert vor neuen Aufgaben. Biotechnische Prozesse müssen in die klassische chemische Verfahrenstechnik integriert werden. Gleichzeitig müssen die Herausforderungen der Energie- und Rohstoffwende bewältigt werden. Nanomaterialien, ionische Fluide, Biokomposite aber auch bioinspirierte Materialien ermöglichen neue Chancen in den Materialwissenschaften; Biopharmazeutika, Biomaterialien und zellbasierte Konstrukte neue Therapien und damit Fortschritte in der Medizin.

Im Bayreuther Masterstudiengang „Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik“ lernen die Studierenden, diese Herausforderungen mit hoher ingenieurwissenschaftlicher Kompetenz anzugehen und an der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren mitzuwirken. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Studiums fördert dabei die Fähigkeit, neue Erkenntnisse für technologische Anwendungen zu nutzen.

Ingenieure der Zukunft

Bioverfahrens- und Prozesstechnik, Mikroreaktionstechnik, Prozesssimulation und numerische Analyse, Trenn- und Formulierungstechniken, Biomaterialien und zelluläre Biotechnologie, aber auch die Produktion von Biopharmazeutika und Biomimetika oder der Bereich Modellbildung und globale Kreisläufe – das sind nur einige Beispiele für industrienahe Forschungsfelder, die der Masterstudiengang „Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik“ in einem zukunftsorientierten Studienprofil mit seinen drei Vertiefungsrichtungen bündelt. Im persönlichen Kontakt mit ihren Dozenten werden die Studierenden an aktuelle Fragestellungen in den Bereichen der Bioprozesstechnik, der chemischen Verfahrenstechnik und der bioinspirierten Materialien herangeführt. Dabei lernen sie zukunftsweisende Lösungsansätze kennen. Zugleich werden die Studierenden in die Lage versetzt, anwendungsbezogene Projekte eigenständig zu bearbeiten. Interdisziplinäre Kompetenzen runden die Ausbildung ab.

Forschungsorientiert und vernetzt

„Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik“ ist eines von sechs Masterprogrammen der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (Ing.). Die Ausbildung steht in enger Verbindung zu den Forschungsschwerpunkten der Ing., insbesondere „Bio- und Umwelttechnik“, „Energietechnik“ sowie „Neue Materialien“. Interdisziplinäre Kooperationen auf diesen Gebieten geben auch der Graduiertenausbildung neue Impulse.

Berufliche Perspektiven

In der biotechnischen und der chemischen Industrie wächst der Bedarf an Prozessingenieuren mit naturwissenschaftlichen Spezialkenntnissen. Daher haben die Absolventen attraktive Berufsperspektiven, z. B. in der Produkt- und Verfahrensentwicklung, der Forschung oder im entwicklungsnahen Vertrieb. Der Masterabschluss in „Biotechnologie und chemische Verfahrenstechnik“ ermöglicht Karrieren in Unternehmen, aber auch Hochschulen und Forschungsinstitute bieten Chancen für eine wissenschaftliche Laufbahn.

Allgemeine Studiengangsinformationen
StudienabschlussMaster of Science (M.Sc.)
StudienbeginnWinter- und Sommersemester
EinschreibungsfristenAugust bis Oktober (Wintersemester)
März bis April (Sommersemester)
Bewerbungsfrist (Nicht-EU-Ausländer)15. Juli (Wintersemester)
15. Januar (Sommersemester)
Bewerbungsportal
Zulassungsvoraussetzung

Voraussetzung für die Teilnahme am Studiengang ist ein erster ingenieurwissenschaftlicher Studienabschluss (Bachelor of Science) an einer Hochschule im In- oder Ausland.

Sprachkenntnisse: Deutsch DSH-2

Zulassungsbeschränkung

Für die Einschreibung ist eine Zulassung durch den Prüfungsausschuss erforderlich. Dort wird geprüft, ob der Bachelorstudiengang vergleichbar mit den Bayreuther Ingenieurstudiengängen ist. Sollte das nicht vollständig der Fall sein, können in einem gewissen Umfang Leistungen noch während des ersten Studienjahres nachgeholt werden. Zudem ist der Nachweis über ein mindestens 13-wöchiges Industriepraktikum erforderlich, das innerhalb eines Jahres nach der Immatrikulation nachgewiesen werden muss. Einzelheiten zu Inhalt und Nachweis des Industriepraktikums regelt die Praktikumsordnung der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

Die Bewerbung erfolgt schriftlich direkt bei dem Prüfungsausschussvorsitzenden mit folgenden Unterlagen:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Modulhandbuch des Bachelorstudiengangs
  • Nachweis (Notenblatt) über die bisher erbrachten Leistungen. Aus dem Notenblatt sollte hervorgehen, welchen Umfang die erfolgreich absolvierten Veranstaltungen hatten. Zur besseren Einschätzung der Vergleichbarkeit sind hier unbedingt Leistungspunkte und Semesterwochenstunden anzugeben.
Regelstudienzeit4 Semester
VorlesungsspracheDeutsch
StudiengangsmoderationProf. Dr. Ruth Freitag
Homepage des StudiengangsBiotechnologie und chem. Verfahrenstechnik M.Sc.

Weitere Informationen

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