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Profillinie Körper

Profillinie Körper

Eines der zentralen Themen der kulturwissenschaftlichen Forschung ist der Körper, sowohl in seiner Ausprägung als Medium symbolischer Kommunikation wie auch – im Sinne der Leibphilosophie – als Sitz der Erfahrung und der Sinne, die den Weltzugang prägen. Der performative turn hat die körperliche Dimension kulturellen Handelns herausgestellt und insbesondere aktuelle Fragen nach der sozialen Konstruktion von Begriffen wie ‚Rasse’, ‚Geschlecht’ und ‚Krankheit’ zur Disposition gestellt. Grundlegend ist dabei die Annahme, dass einer lange vorherrschenden Idee von ‚Kultur als Text’ eine Dimension von ‚Kultur als körperlicher Handlung’ zur Seite gestellt werden muss, wie sie sich vor allem in den so genannten cultural performances (in Theateraufführungen, Ritualen, religiösen Messen, Sportevents oder Festen, aber auch popkulturellen Events oder everyday performances) zeigt. Die Profillinie bildet diese Forschungsrichtung in zahlreichen Einzelprojekten ab, wobei sich bislang die Schwerpunkte Stimme und Geschlecht, sowie Wissensgeschichte des Körpertrainings, Körper und Risiko herausbildeten (fimt, BIFAS).

Mitwirkende:

  • Prof. Dr. Em. Ulrich Berner
  • Prof. Dr. Christoph Bochinger
  • Prof. Dr. Wolf-Dieter Ernst (Sprecher)
  • Prof. Dr. Christine Hanke
  • Prof. Dr. Anno Mungen
  • Prof. Dr. Gabriela Paule
  • Prof. Dr. Paula Schrode

Weitere Profillinien: BildungDiasporenGattungenNetzwerkeReligionRisiko

Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Sylvia Mayer

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