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Das Profilfeld Energieforschung und Energietechnologie an der Universität Bayreuth

Voll Energie in die Zukunft

Die proklamierte Energiewende stellt die Politik, Wirtschaft und natürlich die Forschung und Wissenschaft vor enorme Herausforderungen

  • Wie sichern wir eine bezahlbare und umweltschonende Energieversorgung für unsere Gesellschaft?
  • Sind Strom, Gas, Öl und Kraftstoffe in Zukunft noch bezahlbar?
  • Bekommen Windkraftanlagen und Stromtrassen ein Akzeptanzproblem?
  • Bleibt der Industriestandort Deutschland trotz steigender Energiekosten attraktiv?

Die gesellschaftspolitische Bedeutung der Energiewende und die damit verbundenen Energiefragen sind kompliziert, vielfältig und interdisziplinär. Deshalb gibt es an der Universität Bayreuth das Profilfeld „Energieforschung und Energietechnologie“. Wir sind davon überzeugt, dass sich die Energieprobleme der Zukunft nur dann lösen lassen, wenn alle Disziplinen möglichst eng zusammenarbeiten.

Neue Wege in Forschung und Technik.
Als erstes sind natürlich die Natur- und Ingenieurwissenschaften gefordert, die sich z.B. mit Methoden und Verfahren der Energiegewinnung auseinandersetzen oder neue Werkstoffe suchen, welche die Umwandlung, den Transport und die Speicherung von Energie ermöglichen. Das Spektrum der Forschungsprojekte reicht von neuartigen Brennstoffzellen, über Stromgewinnung aus Abwärme, schadstoffarmen Verbrennungsmotoren und organischen bzw. Hybridsolarzellen, bis hin zur Gewinnung flüssiger Kraftstoffe aus CO2 und regenerativem Strom, um nur einige Beispiele zu nennen.

Energiefragen im gesellschaftlichen Kontext.
Die Energiewende wirft aber auch gesellschaftspolitische Fragen auf.

  • Können z.B. Großkraftwerke durch eine dezentrale Struktur ersetzt werden oder Energiekonzerne durch kommunale bzw. genossenschaftliche Initiativen?
  • Welche Rolle spielt das menschliche Verhalten, wenn man zukünftig Energie effizienter nutzen will?
  • Lässt sich der Wettbewerb auf dem Energiesektor durch die Regulierung der Energienetze positiv beeinflussen?

Atomstrom war günstig, Strom aus erneuerbarer Energie ist zunächst teurer. Womit die Frage der sozialen Gerechtigkeit im Raum steht. Wer profitiert und wer zahlt?

Innovationen durch wissenschaftlichen Diskurs.
So umfassend die Themen des Profilfeldes „Energieforschung und Energietechnologie“ sind, so engagiert sind die involvierten Disziplinen: Neben Chemie und Physik, der Technik sowie Recht und Wirtschaft,  auch die Gesellschaftswissenschaften und Geographie. In seiner interdisziplinären Zusammensetzung ist das Profilfeld einzigartig und vielversprechend. Schließlich geht es darum, für die Zukunft unserer Gesellschaft überzeugende und innovative Energie-Lösungen zu finden.

Verantwortlich für die Redaktion: Anne Vogl

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