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Forschung

Energie − ein Thema, das alle betrifft

Kein Tag vergeht, ohne dass in der Zeitung, im Fernsehen und in anderen Medien über das Thema "Energie" berichtet und diskutiert wird. Meist sind damit Ärger und Sorgen verbunden: Persönlich, wenn der Strom, Gas, Öl und Kraftstoffe teurer werden; auf kommunaler und regionaler Ebene, etwa wenn man fürchtet, dass Windkraftanlagen oder Stromtrassen die Landschaft nachteilig verändern; national, wenn man sich um eine sichere und preislich akzeptable Energieversorgung des Industriestandorts Deutschland sorgt; nicht zuletzt aber auch global, wenn man an begrenzte fossile Ressourcen und drohende Klimaveränderungen bei einem zugleich weltweit anzustrebenden menschengerechten Grundwohlstand denkt.

Der in Deutschland geprägte, inzwischen international bekannte Begriffe der "Energiewende" fordert nicht nur eine vollständige Abkehr von der Kernenergie, sondern auch eine schrittweise Senkung des Verbrauches fossiler Energieträger. Dies alles soll durch erneuerbare Energien und eine effizientere Nutzung gelingen. Zunächst weniger bedacht hatte man die damit verbundene Notwendigkeit, die sehr großen naturbedingten Schwankungen im Angebot von Wind- und Sonnenenergie zum Beispiel durch Speicher und Lastmanagement auszugleichen.

Bis heute unterschätzt wird auch die gesellschaftspolitische Bedeutung der Energiewende: Wie weit will und kann man Großkraftwerke durch eine dezentrale Struktur, Energiekonzerne durch kommunale, oft genossenschaftliche Initiativen ersetzen?
Bereits diese Beispiele zeigen, dass Energiefragen nicht nur wichtig, sondern auch kompliziert, vielfältig und interdisziplinär sind.

Wer wäre also besser geeignet als unsere Universität Bayreuth mit ihrem Profilfeld "Energieforschung und Energietechnologie", durch Forschung, Entwicklung und Lehre zur Lösung zumindest einiger der Herausforderungen beizutragen?

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Spektrum der Universität Bayreuth zum Thema "Energie"

Verantwortlich für die Redaktion: Claudia Trautmann

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