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Keramische Werkstoffe

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Forschungsfeld Keramische Werkstoffe

Der Lehrstuhl Keramische Werkstoffe befasst sich mit der Entwicklung und Charakterisierung von neuen keramischen Werkstoffen, Verbundwerkstoffen und Werkstoffverbunden.

Das Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ist es, die thermomechanischen, physikalischen, chemischen und tribologischen Eigenschaften in unterschiedlichen Anwendungsfeldern zu verbessern. Die Herstellung der keramischen Werkstoffe erfolgt entweder über herkömmliche pulverkeramische Techniken oder über neuartige Flüssigphasen-Verfahren, wie z. B. durch die Pyrolyse metallorganischer Verbindungen oder durch die Flüssigsilicierung (LSI-Verfahren). Mit den letztgenannten Verfahren werden innovative Werkstoffverbunde (z. B. Keramik-Polymer, Keramik-Metall) entwickelt, die die Anwendung wirtschaftlicher Formgebungs- und Verarbeitungstechniken ermöglichen. Bei den pulvertechnologischen Routen stehen neuartige Aufbereitungs- und Formgebungsverfahren (z. B. cellulosehaltige Formmassen für biomorphe Keramiken) im Vordergrund der Entwicklungen. Die F+E-Ergebnisse werden vom Labor- in den Technikumsmaßstab übertragen und erlauben Bauteilgrößen bis zu ca. 300 mm in allen drei Raumachsen. Dabei stehen grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Mitarbeiter des Lehrstuhls kommen aus verschiedenen Fachdisziplinen, u. a. Material-/ Werkstoffwissenschaften, Chemie, Physik, Mineralogie, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik.

Der Lehrstuhl Keramische Werkstoffe des Instituts für Materialforschung (IMA) der Universität Bayreuth befasst sich mit der Entwicklung von neuen keramischen Werkstoffen und Bauteilen mit verbesserten thermomechanischen, physikalischen, chemischen und tribologischen Eigenschaften für verschiedene Anwendungsfelder.

Diese Werkstoffe werden über pulverkeramische Techniken, die Pyrolyse flüssiger und fester metallorganischer Verbindungen oder durch reaktive Schmelzinfiltration (z. B. Flüssigsilicierung) hergestellt. Bei den Herstellungswegen erfolgt die verfahrenstechnische Umsetzung von der Materialsynthese über den Werkstoff bis zum Bauteil. Materialentwicklung, Verfahrenstechnik, prozessbegleitende Charakterisierung, Gefüge- und Mikrostrukturuntersuchungen sowie die konstruktive Auslegung von Bauteilen erfolgt am Lehrstuhl in modernen Laboranlagen und durch ein hochmotiviertes Team.

Der Lehrstuhl Keramische Werkstoffe wurde am 1. März 2004 durch Professor Walter Krenkel von seinem Vorgänger und Lehrstuhlgründer Professor Ziegler übernommen. Der Lehrstuhl ist am Standort Ludwig-Thoma-Straße 36b untergebracht.

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Verantwortlich für die Redaktion: Beate Heinz-Deuerling

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