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DFG-Sonderforschungsbereich 840:
Von partikulären Nanosystemen zur Mesotechnologie

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Thematik und Konzept des SFB 840
Im Bereich der Nanotechnologie ist es in den letzten Jahren gelungen, nanoskalige Baueinheiten mit herausragenden Eigenschaften und hoher Präzision herzustellen. Die Integration dieser Komponenten in funktionale Systembausteine erweist sich aber als sehr kompliziert, aber notwendig, um das enorme Potenzial dieser Komponenten in zukünftigen Materialien zu nutzen.

Der SFB 840 stellt die Verknüpfung molekularer oder nanoskaliger Baueinheiten zu komplexen funktionalen Systembausteinen mit makroskopisch nutzbaren Effekten in den Vordergrund. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, die fehlende Schnittstelle zwischen nanoskaligen Baueinheiten und makroskopischen Funktionssystemen zu etablieren. Ein solches funktionales Systemkonzept ist die Mesotechnologie. Sie baut auf ein zielgerichtetes Design nanoskaliger Baueinheiten, welches die kontrollierte Integration in mesoskalige Strukturen erlaubt. Diese ermöglichen das effiziente Zusammenwirken der einzelnen Bausteine in und mit einer umgebenden Matrix oder Oberfläche zu einer gewünschten Funktion. Die Kopplung zwischen den kontrolliert assemblierten Baueinheiten führt zu emergenten, meso-immanenten Materialeigenschaften. Dafür müssen entsprechende Synthese-, Strukturierungs- und Charakterisierungsmethoden, begleitet von Simulation und Theorie, auf allen Längenskalen von der Nanometer- bis zur Makroskala beherrscht werden. Kennzeichnend für diese Mesomaterialien ist eine hierarchische Struktur aus einer Vielzahl chemisch unterschiedlicher Komponenten, deren Wechselwirkung untereinander verstanden und kontrolliert werden muss.


Sprecher:
Prof. Dr. Josef Breu

E-Mail: josef.breu@uni-bayreuth.de
Telefon: + 49 (0)921 55-2530
Fax: + 49 (0)921 55-2788


Geschäftsstelle:
Sieglinde Hörath

E-Mail: sieglinde.hoerath@uni-bayreuth.de
Telefon: + 49 (0)921 55-4357


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Verantwortlich für die Redaktion: Kurt Klasinski

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